Es ist schwer einen Anfang zu finden. In den letzten Wochen haben mich einige Sachen sehr beschäftigt und es sind auch so manche Dinge passiert. Deshalb fang ich jetzt einfach mal an und hoffe ich komm nicht durcheinander.
Shackbrand:
Um auf das aktuellste Ereignis sprechen zu kommen, am Montag haben auf dem Mew Way – der etwa 3 Ecken von uns entfernt ist – Shacks angefangen zu brennen. Es ist bald Anfang November und das ist hier die Zeit der Brände, das ist richtig schlimm und schrecklich. Aber das ist der erste Brand, den ich hier zu Gesicht bekommen habe und das war erschreckend. Erst sahen wir nur eine große Rauchwolkeaufsteigen und dann wurde der Himmel darüber rot und wir sahen die Flammen. Erst waren es nur einzelne, doch dann wurden es immer mehr und sie loderten immer höher und heftiger. Wir haben uns erst gewundert, warum man die Flammen nicht sofort löschte, doch dann ist uns etwas bewusst geworden; wenn man eine Straße wie den Mew Way entlang fährt, dann sieht man am Straßenrand wie eine lange Mauer aus Shack neben Shack, es wird einem aber nicht sofort bewusste, dass das nur der Anfang ist, denn hinter dieser Reihe Shacks verbergen sich weitere Hunderte. Zu diesen führen keine richtigen Wege sondern nur sehr schmale Pfade zwischen den Shacks hindurch. Um auf das Feuer zurück zu kommen, man kann somit nicht sofort eine Shack löschen, wenn sie sich hinter dieser äußersten Straßenreihe befindet, weil man keine Möglichkeit hat mit einem Löschwagen dorthin zu gelangen. Dann stehen diese Shacks auch noch sehr nahe beieinander, so dass das Feuer von Sekunde zu Sekunde von einer zur anderen übergreifen kann und tut. Eine Shack besteht aus Wellblech und Holz, ist also durch das viele Holz, dass alles zusammenhält extrem leicht entzündbar. Es war erschreckend die Flammen zu sehen und nichts machen zu können. Das Feuer wurde immer größer und immer mehr Shacks brannten, schätzungsweise vielleicht 10. das bedeutet 10 Familien haben ihre Bleibe verloren, die sowieso nur sehr sehr mager war. sicherlich kommen sie bei Bekannten unter, hier ist ja alles eine enge Community, trotzdem haben sie alles verloren. Dann haben wir erfahren, dass bei solchen Ereignissen auch wahnsinnig viel gestohlen wird, dass heißt während die Menschen wegen dem Feuer auf die Straße gehen machen sich andere daran, die leerstehenden Shacks auszurauben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass kein Mensch verletzt wurde!
Robertson:
Nach dem Abenteuer Township waren wir alle auf einem ähnlichen Event, diesmal aber in einem Township bei Robertson. Hier hatte Sim, der Manager vom Bonita, ein kleines HipHop-Konzert organisiert unter dem Moto „for the Kids“. Robertson liegt etwa 2 Stunden mit dem Auto entfernt von Baph. Geplant war der beginn um 16 Uhr, also sind wir um etwa 14 Uhr losgefahren. Dort angekommen wurde uns gesagt, dass es wohl etwas später werden würde, weil die Halle, in der es stattfinden würde noch belegt sei und alles erst so gegen 17-17.30 beginnen würde. Also sind wir wieder nach Robertson reingefahren um etwas zu essen. Wir haben uns in ein kleines Restaurant gesetzt und geschmaust. Wir waren um 17.30 Uhr zurück im Township und sind zu der Halle gefahren. Dort stellten wir dann fest das alles erst im Aufbau war, also weitere Wartezeit. Wir sind dann mit ein paar der Leute durch das kleine Township spaziert – es war so anders zu Khayelitsha, alles so klein und ruhig und man konnte ohne Gefahr herum laufen. Als wir wieder zurück kamen war es 19.30 Uhr und immer noch kein beginn in Sicht. Letzten Endes hat das ganze dann mit mehr als 4 Stunden Verspätung angefangen, was aber hier in der Gegend sehr typisch ist, wenn 14 Uhr gesagt wird, dann muss man sich meist auf mindestens 1-2 Stunden Verspätung einstellen. Das Konzert war super, aber leider waren viel zu wenig Leute da, vielleicht 50, mehr nicht, das war super schade. Wir sind dann gegen 22 Uhr nach Khayelitsha zurück gefahren.
Nikita:
Um einmal auf die Kinder und Babies sprechen zu kommen. Natürlich soll man sich nicht mit Absicht spezielle Kinder heraus suchen, doch passiert so was automatisch, so auch bei mir. Mein absoluter Schatz heißt Nikita und ist ein 5 Monate alter Junge. Der kleine Mann ist leider viel zu klein und auch noch untergewichtig. Ich war ja mit ihm vor nun schon 6 Wochen im Krankenhaus und über Nacht und danach war er für etwa 1 Woche im Krankenhaus. Damals hatte er eine schlimme Bronchitis und tat sich schwer mit dem Atmen. Dieses Mal war es ähnlich, aber doch auch ganz anders. Angefangen hat es eigentlich damit, dass er sich immer noch schwer getan hat zu atmen und es für kurze Augenblicke sogar vergessen hat. Dann kam noch dazu, dass er kaum was trinken wollte, er kann kaum schlucken habe ich das Gefühl. Nach einem Milcscan am Montag vor 2 Wochen war dann klar, dass er eine typische Babykrankheit hat und die Milch manchmal wieder hochkommt. Das ist wohl auch der Grund, warum er sich manchmal schwer mit dem Trinken tut. Am Mittwoch darauf hat er dann plötzlich Fieber bekommen. Wir haben ihm Panado gegeben und dann habe ich ihn ½ Stunde gebadet, um ihn wieder runter zu kühlen. Danach war es auch schon wieder besser, ich fand das baden nur sehr erschrecken, weil ich da das erste Mal richtig festgestellt habe, dass an Nikita eigentlich kaum mehr als Knochen und Haut ist. Nikitas „Mama“ im Babyhaus hat die Nacht über Fieber gemessen, noch mal ein Bad gemacht und auf Nikita aufgepasst. Am Donnerstag hab ich ihn dann als ersten zu Bridget, unsrer Nurse, gebracht, es war ja wieder Medizintag. Sie hat ihn abgehört und angeschaut und da hat er für eine Sekunde plötzlich angefangen zu schielen. So einen Schock habe ich bisher noch nie erlebt, das dürft ihr mir glauben. Bridget meinte ich solle so bald wie möglich ins Krankenhaus und sie würde einen „Referletter“ schreiben. Also hab ich mich auf den Weg über die Straße ins Babyhaus zurück gemacht um Nikita fertig zu machen. Auf der Straße hat er dann ganz plötzlich Zuckungen bekommen und eine Art epileptischen Anfall. Mir ist das Herz stehen geblieben und ich wusste nicht was ich machen sollte, was mit ihm passiert. Also bin ich schnell ins Bonita zurück gerannt und hab es Bridget erzählt. Die hat mir erklärt, was er hätte und das ich nun so schnell wir nur möglich ins Krankenhaus müsse. Also bin ich ins Babyhaus zurück gerannt und dort hat mir Johanna geholfen das Zeug für Nikita zusammenzusuchen (frische Kleidung, Windeln, Milchflasche, Medizin, Road to Health Card...) . dann bin ich in unsere Gemeinschaftsflat gerannt und dort hat Jakob mir Brote geschmiert und eine Flasche Wasser abgefüllt. Ich bin in meine Flat gerannt um meinen Rucksack zu suchen und mir auch frische Kleidung zusammen zu klauben (ich wusste, dass ich über Nacht bleiben werde müssen – was sich dann auch als richtig heraus gestellt hat). Ich bin also mit allem zeug wieder in die andere Flat gerannt und dort hat mir Jonas den Rucksack gepackt – ich hatte Nikita die ganze Zeit an meine Brust gedrückt, konnte deshalb wenig tun. Danach hat mir Bridget den Brief gegeben und Jakob hat mich rasend schnell ins Krankenhaus gefahren, was auch mindestens20 Minuten Autofahrt entfernt ist. Ich hatte so große Angst um Nikita, hab sogar über Wiederbelebung nachgedacht. Ich war überglücklich als wir im Red Cross angekommen sind und ich bin auch sofort in den Emergency Raum gekommen, in dem ich etwa 2 Stunden lang geblieben bin. Nikita wurde an ein Beatmungsgerät angeschlossen und es wurden wahnsinnig viele Tests gemacht (Röntgenbild, Blut und auch Flüssigkeit aus dem Rückenmark wurde entnommen). Später kam ich dann in den Short Stay Ward und bin dort die Nacht über geblieben. Nikita hat sehr wenig geschlafen und wenn dann nur auf meiner Brust liegend. Dementsprechend hab ich etwa 1 Stunde geschlafen, aber nicht am Stück, sondern immer nur Häppchenweise. Am nächsten Morgen wurde Nikita dann nach B1 verlegt, wo ich nicht bleiben musste, sondern nach Hause gehen konnte. Die Diagnose lautet Lungenentzündung und Meningitis. Nach Kgomotso hatte ich natürlich nun große Angst wegen der Meningitis und wie sie verlaufen würde, aber es schien nicht so schlimm zu sein. Vermutlich ist es überhaupt erst soweit gekommen, weil Nikita das letzte mal zu früh entlassen wurde und die Bakterien immer noch im Blut waren. Deshalb ist er nun auch immer noch im Krankenhaus, weil die Ärzte sicher gehen wollen, dass das Blut wirklich rein ist. Aber ich war ihn besuchen und er sah viel besser aus, hat sogar wieder lachen können. Da ist mir das Herz aufgegangen und ich war unendlich glücklich!
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Samstag, 18. Oktober 2008
Notiz am Rande
Da ich das hier auch so ähnlich wie ein Tagebuch behandle, muss ich was erwähnen. Aber ich sage gleich im Voraus à keine Panik!!! Es ist alles in Ordnung.
Ich hatte einen kleinen Autounfall.
Passiert ist es am Mittwoch in aller Frühe. Am Dienstag hatte ich eine schlechte Nachricht per Mail bekommen, weswegen ich etwas traurig und nicht ganz beisammen war. Dann bin ich am Mittwoch um 5:45 Uhr aufgestanden, da ich Anil und Johanna mit Emeka und Hopolang ins Krankenhaus fahren musste.
Also fuhren wir um 6:00 Uhr los, alles war auch ganz normal. Es war mal wieder etwas voll auf der Autobahn, aber das ist auch nichts besonderes. Ganz plötzlich begann irgendwo weit vorne in der Autoschlange einer heftig zu bremsen und alle anderen hinter ihm mussten das natürlich auch, so auch ich. Hab sozusagen ne Vollbremsung gemacht. Der hinter mir konnte wohl nicht mehr so schnell reagieren oder war einfach zu schnell, jedenfalls ist er mit einer ganz schönen Wucht in uns rein gekracht. Das hat gebumst und hat uns im Auto einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Unser Tazz hat einen großen Satz nach vorne gemacht, ich hab noch versucht auszuweichen, bin aber trotzdem an dem Auto vor mir entlanggeschliffen, zumindest ein bisschen. Die Autos hinter uns haben aber super angehalten und wir sind auf den Standstreifen gerollt und ich hab erst mal tief durchgeatmet. Dann sind wir ausgestiegen und der Fahrer aus dem Auto, dass ich getroffen hatte ist erst mal sauer auf uns los, wir müssten für den Schade aufkommen... ich war erst mal ganz perplex und wusste nicht was ich sagen sollte, und dann auch noch alles auf Englisch. Das Problem war, das Auto, das die eigentliche Schuld hatte und in mich gekracht war, das war verschwunden. Also was sollten wir tun? Der Mann hat dann erst mal die Polizei angerufen. Dann haben wir gewartet und uns die Schäden angeschaut. An dem Auto des Mannes war rechts hinten eine „kleine“ Schramme, da wo ich lang geschliffen bin, mehr aber nicht. Aber an dem Tazz von uns war hinten schon eine richtig ordentliche Delle und die hintere linke Türe war verzogen.
Die Polizei hat eine Weile auf sich warten lassen. Dann sahen wir, dass von weiter hinten auf dem Standstreifen ein Polizeiwagen und ein anderes Auto gefahren kamen. Was für ein Wunder und Glück, es war das Auto, das mich gerammt hatte! Nun war ich etwas beruhigt. Der Polizist hat unsere Daten alle aufgeschrieben und uns weiter zur Polizeistation in Manenberg geschickt. Dort haben wir dann unsere Aussage fürs Protokoll gemacht und die haben uns einen Zettel mit einer Nummer für die Versicherung drauf gegeben, den wir bei der Reparatur abgeben sollen.
Danach wollte ich nicht mehr fahren, war ein bisschen durch den Wind. Anil ist die Strecke zum Red Cross gefahren und ich habe dort im Auto auf Jakob und Freddie gewartet. Die sind mit dem anderen Auto gekommen und Jakob hat dann den Tazz zurück gebracht.
Ich hoffe, das da keine Kosten auf mich zu kommen. Ich hab zwar keine Schuld an dem Unfall, aber ich weiß auch nicht wie die Versicherungen hier in Südafrika sind. Aber Mama Rosie war einfach nur froh, dass uns nichts passiert war und meinte auch, dass ich da nichts zahlen muss, das würde die Versicherung übernehmen.
Das war meine „kleine Notiz am Rande“.
Ich hatte einen kleinen Autounfall.
Passiert ist es am Mittwoch in aller Frühe. Am Dienstag hatte ich eine schlechte Nachricht per Mail bekommen, weswegen ich etwas traurig und nicht ganz beisammen war. Dann bin ich am Mittwoch um 5:45 Uhr aufgestanden, da ich Anil und Johanna mit Emeka und Hopolang ins Krankenhaus fahren musste.
Also fuhren wir um 6:00 Uhr los, alles war auch ganz normal. Es war mal wieder etwas voll auf der Autobahn, aber das ist auch nichts besonderes. Ganz plötzlich begann irgendwo weit vorne in der Autoschlange einer heftig zu bremsen und alle anderen hinter ihm mussten das natürlich auch, so auch ich. Hab sozusagen ne Vollbremsung gemacht. Der hinter mir konnte wohl nicht mehr so schnell reagieren oder war einfach zu schnell, jedenfalls ist er mit einer ganz schönen Wucht in uns rein gekracht. Das hat gebumst und hat uns im Auto einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Unser Tazz hat einen großen Satz nach vorne gemacht, ich hab noch versucht auszuweichen, bin aber trotzdem an dem Auto vor mir entlanggeschliffen, zumindest ein bisschen. Die Autos hinter uns haben aber super angehalten und wir sind auf den Standstreifen gerollt und ich hab erst mal tief durchgeatmet. Dann sind wir ausgestiegen und der Fahrer aus dem Auto, dass ich getroffen hatte ist erst mal sauer auf uns los, wir müssten für den Schade aufkommen... ich war erst mal ganz perplex und wusste nicht was ich sagen sollte, und dann auch noch alles auf Englisch. Das Problem war, das Auto, das die eigentliche Schuld hatte und in mich gekracht war, das war verschwunden. Also was sollten wir tun? Der Mann hat dann erst mal die Polizei angerufen. Dann haben wir gewartet und uns die Schäden angeschaut. An dem Auto des Mannes war rechts hinten eine „kleine“ Schramme, da wo ich lang geschliffen bin, mehr aber nicht. Aber an dem Tazz von uns war hinten schon eine richtig ordentliche Delle und die hintere linke Türe war verzogen.
Die Polizei hat eine Weile auf sich warten lassen. Dann sahen wir, dass von weiter hinten auf dem Standstreifen ein Polizeiwagen und ein anderes Auto gefahren kamen. Was für ein Wunder und Glück, es war das Auto, das mich gerammt hatte! Nun war ich etwas beruhigt. Der Polizist hat unsere Daten alle aufgeschrieben und uns weiter zur Polizeistation in Manenberg geschickt. Dort haben wir dann unsere Aussage fürs Protokoll gemacht und die haben uns einen Zettel mit einer Nummer für die Versicherung drauf gegeben, den wir bei der Reparatur abgeben sollen.
Danach wollte ich nicht mehr fahren, war ein bisschen durch den Wind. Anil ist die Strecke zum Red Cross gefahren und ich habe dort im Auto auf Jakob und Freddie gewartet. Die sind mit dem anderen Auto gekommen und Jakob hat dann den Tazz zurück gebracht.
Ich hoffe, das da keine Kosten auf mich zu kommen. Ich hab zwar keine Schuld an dem Unfall, aber ich weiß auch nicht wie die Versicherungen hier in Südafrika sind. Aber Mama Rosie war einfach nur froh, dass uns nichts passiert war und meinte auch, dass ich da nichts zahlen muss, das würde die Versicherung übernehmen.
Das war meine „kleine Notiz am Rande“.
Abenteuer Township
Am Samstag waren Marie und ich im Township unterwegs; zu Fuß. Für mich das erste Mal. Vor nicht allzu langer Zeit war hier in Baphumelele ein Mädchen, Priscilla, als Praktikantin in einem der Cluster und die hatte uns nun dazu eingeladen, mit ihr in der Nähe ihrer Schule auf ein HipHop Event zu gehen. Eintritt: 10 Rand, also gar nichts!
Die Schule, worin es stattgefunden hat, war etwa 15 Minuten Fußmarsch von uns entfernt. Auf dem Hinweg hatte ich schon ein kleines bisschen ein mulmiges Gefühl, war mir etwas unsicher, ob das so sicher und vernünftig war, was wir da machten. Aber die Menschen, denen wir begegnet sind, haben uns nur alle lieb gegrüßt. Dann sind wir zur Schule gekommen und Priscilla hat ihre Freunde gesucht, um sie uns vorzustellen. Der eine hat das ganze moderiert. Alle waren total begeistert, dass wir da waren und wir haben uns super mit ihnen unterhalten. Wir haben draußen in der Sonne im Hof gesessen und uns alle blendend unterhalten. Nach einer Weile ging es dann los und wir sind in die Halle gegangen. Erst sind wir oben auf der Empore gewesen, aber da hat man sich schnell ausgeschlossen gefühlt, weil sich alles unten versammelt hat. Also sind auch wir runter und haben uns zu den anderen gestellt.
Es waren am Anfang so etwa 130 Menschen da und gegen Ende etwas über 200 oder so. In der Halle hat es aber etwas wenig gewirkt, weil sie sehr groß war. Das Konzert hat etwas über 4 Stunden gedauert, es hat sich irgendwann wahnsinnig in die Länge gezogen, aber wir haben dem standgehalten. Es sind wahnsinnig viele verschiedene HipHoper aufgetreten, alle aus den Reihen der Zuschauer. Einige waren nicht so dolle, aber andere wiederum waren richtig gut. Am besten fand ich die kleinsten. Die drei Jungs waren etwa 11 Jahre alt und sind abgegangen, das war richtig gut.
Nachdem das ganze vorbei war, am Ende ist wohl der Township bekannteste dran gewesen, aber ich konnte das nicht mehr so ganz genießen weil ich super müde war, wurden wir noch von einem interviewt. Er wollte wissen, wie der Unterschied der HipHop Szene von Südafrika zu Deutschland sein. Er, ich hab den Namen vergessen, versucht mit anderen, eine Kommunale Township Zeitung zu gestalten. Darin soll der Schwerpunkt auf der HipHop Szene liegen.
Wir hätten uns gerne noch länger unterhalten, wir saßen gemütlich draußen in der Sonne, aber dann kam auf Maries Handy ein Anruf, das irgendetwas mit Mama, eigentlicher Name Suzanna, los sei. Sie beklage sich über extreme Bauchschmerzen und da sie Sichelzellenanämie hat und wir nicht wussten, ob es damit zusammen hängt, sind wir losgespurtet und durch das Township zurück gerannt.
Am Anfang habe ich ja erwähnt, das ich mich noch etwas unsicher gefühlt habe, in Khayelistha herum zu laufen. Das Gefühl war während des Events verschwunden, wir haben uns echt dazu gehörig gefühlt, und jetzt auf dem Rückweg habe ich gar nicht mehr darüber nachgedacht.
Mit Suzanna sind wir dann letzten Endes ins Red Cross gefahren, weil wir unsicher waren und auch Corinne, unsere Ärztin, uns am Telefon nicht helfen konnte. Sie musste zwei Nächte bleiben, weil der Doktor sie dann erst sehen konnte, dann wurde sie aber entlassen. Jetzt geht es ihr wieder gut!
Das Abenteuer Township hat dadurch sehr abrupt geendet, war aber sehr schön und eine tolle Erfahrung. Mal sehn, wann wir die anderen von dem Event wieder sehen, jedenfalls haben wir uns super verstanden.
Die Schule, worin es stattgefunden hat, war etwa 15 Minuten Fußmarsch von uns entfernt. Auf dem Hinweg hatte ich schon ein kleines bisschen ein mulmiges Gefühl, war mir etwas unsicher, ob das so sicher und vernünftig war, was wir da machten. Aber die Menschen, denen wir begegnet sind, haben uns nur alle lieb gegrüßt. Dann sind wir zur Schule gekommen und Priscilla hat ihre Freunde gesucht, um sie uns vorzustellen. Der eine hat das ganze moderiert. Alle waren total begeistert, dass wir da waren und wir haben uns super mit ihnen unterhalten. Wir haben draußen in der Sonne im Hof gesessen und uns alle blendend unterhalten. Nach einer Weile ging es dann los und wir sind in die Halle gegangen. Erst sind wir oben auf der Empore gewesen, aber da hat man sich schnell ausgeschlossen gefühlt, weil sich alles unten versammelt hat. Also sind auch wir runter und haben uns zu den anderen gestellt.
Es waren am Anfang so etwa 130 Menschen da und gegen Ende etwas über 200 oder so. In der Halle hat es aber etwas wenig gewirkt, weil sie sehr groß war. Das Konzert hat etwas über 4 Stunden gedauert, es hat sich irgendwann wahnsinnig in die Länge gezogen, aber wir haben dem standgehalten. Es sind wahnsinnig viele verschiedene HipHoper aufgetreten, alle aus den Reihen der Zuschauer. Einige waren nicht so dolle, aber andere wiederum waren richtig gut. Am besten fand ich die kleinsten. Die drei Jungs waren etwa 11 Jahre alt und sind abgegangen, das war richtig gut.
Nachdem das ganze vorbei war, am Ende ist wohl der Township bekannteste dran gewesen, aber ich konnte das nicht mehr so ganz genießen weil ich super müde war, wurden wir noch von einem interviewt. Er wollte wissen, wie der Unterschied der HipHop Szene von Südafrika zu Deutschland sein. Er, ich hab den Namen vergessen, versucht mit anderen, eine Kommunale Township Zeitung zu gestalten. Darin soll der Schwerpunkt auf der HipHop Szene liegen.
Wir hätten uns gerne noch länger unterhalten, wir saßen gemütlich draußen in der Sonne, aber dann kam auf Maries Handy ein Anruf, das irgendetwas mit Mama, eigentlicher Name Suzanna, los sei. Sie beklage sich über extreme Bauchschmerzen und da sie Sichelzellenanämie hat und wir nicht wussten, ob es damit zusammen hängt, sind wir losgespurtet und durch das Township zurück gerannt.
Am Anfang habe ich ja erwähnt, das ich mich noch etwas unsicher gefühlt habe, in Khayelistha herum zu laufen. Das Gefühl war während des Events verschwunden, wir haben uns echt dazu gehörig gefühlt, und jetzt auf dem Rückweg habe ich gar nicht mehr darüber nachgedacht.
Mit Suzanna sind wir dann letzten Endes ins Red Cross gefahren, weil wir unsicher waren und auch Corinne, unsere Ärztin, uns am Telefon nicht helfen konnte. Sie musste zwei Nächte bleiben, weil der Doktor sie dann erst sehen konnte, dann wurde sie aber entlassen. Jetzt geht es ihr wieder gut!
Das Abenteuer Township hat dadurch sehr abrupt geendet, war aber sehr schön und eine tolle Erfahrung. Mal sehn, wann wir die anderen von dem Event wieder sehen, jedenfalls haben wir uns super verstanden.
Samstag, 11. Oktober 2008
Das Kuhmagenexperiment
Wieso Kuhmagen? Und wieso Experiment? Ich will etwas weiter vorne anfangen.
Vom 29.09 – 05.10 hatten unsere Kinder aus Baphumelele Ferien; das bedeutet, dass alle daheim blieben und auch unsere McGregor Jungs sind für die Zeit nach Hause gekommen. Wir hatten natürlich keine Ferien und mussten unsere täglichen Pflichten nachgehen, doch wollten wir den Kindern trotzdem etwas besonderes bieten und sie nicht den ganzen Tag nur herum hängen lassen. Also haben wir versucht uns eine Art Programm auszudenken. Um dann alles in die Tat umzusetzen haben wir auch unsere McGregor Jungs miteinbezogen und sie um Hilfe gebeten. Mit kleinen aufgeweckten und zappeligen Kindern etwas zu spielen, wenn diese nur die Hälfte vom Erklärten verstehen ist etwas schwierig, deshalb haben die Jungs uns übersetzt ins Xhosa und auch bei der Ausführung aller Dinge geholfen. Es war super schön mit anzusehen, wie viel Spaß sie dabei hatten uns zu helfen und mit den Kindern was zu spielen oder zu basteln. Eben wie eine große Familie.
Aber jetzt zu unserem Programm. Wir haben versucht einen gemeinsamen Beginn zu gestalten und haben hierbei das Spiel Funky Chicken gespielt und das Lied Jenny Mama gesungen. Wer nicht weiß was das Funky Chicken ist: erst stampfen alle gleichmäßig mit den Füßen und sagen left left left right left...... dann sagt einer oder eben in dem Fall wir Freiwillige: let me see your funky chicken und die Kinder: what did you say. Und das wiederholt sich dann noch mal. Danach wird eben das funky chicken nachgeahmt. Und es werden immer andere Tiere an die Stelle des Chicken gesetzt z.B. Tiger, Crocodile, Monkey, Elephant..... es ist wahnsinnig lustig, wenn da alle Kinder herumhüpfen und begeistert von dem Spiel sind. Es ist schon zu einer festen Baphumelele-aktion geworden und oft rufen die Kinder irgendwelche Zeilen des Spiels einem zu, wenn man grad an ihnen vorbeiläuft. Jenny Mama haben wir auf unserem Vorbereitungsseminar gelernt, das ist ein ganz einfaches Lied, dass man auch im Kanon singen kann. Nach diesem kleinen WarmUp (Wup) hat dann immer das eigentliche Programm begonnen. Es wurde Eierlauf gespielt (aber statt der Eier haben wir Steine genommen, das andere wäre doch etwas zu kostbar und kostspielig geworden), dann haben wir getanzt – es ist der Wahnsinn, die afrikanischen Kinder tanzen zu sehen, die haben ein so super Rhythmusgefühl und bewegen sich unglaublich. Eine wahre Freude es mit anzusehen und man wird richtig neidisch -, es wurde gemalt, gebastelt, geschnippelt und geklebt und wir haben einen Sporttag gemacht, bei dem aber nur Kinder über 8 mit konnten, weil wir das nicht in Baph selbst, sondern auf dem nahegelegenen Stadium gemacht haben. Mit den kleineren Kindern haben wir dann Muffins gebacken, was auch sehr lustig und laut war. Das war also unser Programm für die Woche. Doch wer mitgezählt hat wird feststellen das noch ein Wochentag frei ist, natürlich der Freitag. Hier haben wir Freiwilligen selber das Vergnügen gehabt ein Programm geboten zu bekommen. Es wurde der Heritage-Day nachgefeiert und hierfür hat halb Baphumelele was einstudiert. Am Anfang wurde eine Art Gebet ausgesprochen und begrüßt, dann konnte es beginnen. Es wurde sehr viel getanzt und gesungen, immer wieder zwischendurch. Dann wurden zwei Theaterstücke aufgeführt. Ich muss gestehen, dass ich nichts verstanden habe, da alles in Xhosa gesprochen wurde, aber wir haben trotzdem gelacht, weil die Kinder es einfach super gespielt haben. Am Ende haben sie dann Schilder gegen Vergewaltigung, HIV/AIDS und Kriminalität hoch gezeigt und einer der Männer hat uns dann den Inhalt des Spiels kurz auf Englisch erklärt. Darauf hin haben drei (zwei Jungs – Masipulele&Yamkele – und ein Mädchen – Carmen) jeweils ein Gedicht vorgetragen, über Dinge die sie erlebt haben oder ihre Vergangenheit. Als letztes wurde von hauptsächlich Mädchen ein Tanz aufgeführt. Hier hat dann der Haupt – und offizielle Teil aufgehört.
Und nun möchte ich zum Kuhmagenexperiment kommen. Es wurde nämlich traditionell gekocht und gegessen. Als wir ins Clemens – eines unserer Häuser – kamen, war schon ein großer Tisch vorbereitet, an den wir Freiwilligen uns hinsetzten sollten (uns blieb keine andere Wahl als der Bitte Folge zu leisten, alles andere wäre unhöflich gewesen). Dann bekamen wir alle einen großen angerichteten Teller mit: Kuhmagen. Natürlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit einem Karottenpüree und einer Art Mais oder Porridge, aber das innere des Magens einer Kuh wurde am meisten von uns beachtet. Der Gedanke, was wir da auf dem Teller hatten war nicht sehr ansprechend, aber irgendwie auch spannend. Ausgesehen hat es, das ist schwer zu beschreiben, es waren kleine Knütteln oder so, aber näher möchte ich mich auch nicht ausführen. Es hat leider auch nicht sonderlich gut gerochen. Doch wir haben alle die Zähne zusammen gebissen. Es war spannend zu sehen, wie sich jeder von uns angestrengt hat, nicht das Gesicht zu verziehen und standhaft zu bleiben. Aber am Ende war dann doch so gut wie jeder Teller leer. Wir wollten nicht unhöflich sein. Aber für manche war es schon sehr sehr schwer!
Doch eine gute Sache hat es: jetzt können wir uns brüsten Kuhmagen gegessen zu haben und das kann nicht jeder!
Vom 29.09 – 05.10 hatten unsere Kinder aus Baphumelele Ferien; das bedeutet, dass alle daheim blieben und auch unsere McGregor Jungs sind für die Zeit nach Hause gekommen. Wir hatten natürlich keine Ferien und mussten unsere täglichen Pflichten nachgehen, doch wollten wir den Kindern trotzdem etwas besonderes bieten und sie nicht den ganzen Tag nur herum hängen lassen. Also haben wir versucht uns eine Art Programm auszudenken. Um dann alles in die Tat umzusetzen haben wir auch unsere McGregor Jungs miteinbezogen und sie um Hilfe gebeten. Mit kleinen aufgeweckten und zappeligen Kindern etwas zu spielen, wenn diese nur die Hälfte vom Erklärten verstehen ist etwas schwierig, deshalb haben die Jungs uns übersetzt ins Xhosa und auch bei der Ausführung aller Dinge geholfen. Es war super schön mit anzusehen, wie viel Spaß sie dabei hatten uns zu helfen und mit den Kindern was zu spielen oder zu basteln. Eben wie eine große Familie.
Aber jetzt zu unserem Programm. Wir haben versucht einen gemeinsamen Beginn zu gestalten und haben hierbei das Spiel Funky Chicken gespielt und das Lied Jenny Mama gesungen. Wer nicht weiß was das Funky Chicken ist: erst stampfen alle gleichmäßig mit den Füßen und sagen left left left right left...... dann sagt einer oder eben in dem Fall wir Freiwillige: let me see your funky chicken und die Kinder: what did you say. Und das wiederholt sich dann noch mal. Danach wird eben das funky chicken nachgeahmt. Und es werden immer andere Tiere an die Stelle des Chicken gesetzt z.B. Tiger, Crocodile, Monkey, Elephant..... es ist wahnsinnig lustig, wenn da alle Kinder herumhüpfen und begeistert von dem Spiel sind. Es ist schon zu einer festen Baphumelele-aktion geworden und oft rufen die Kinder irgendwelche Zeilen des Spiels einem zu, wenn man grad an ihnen vorbeiläuft. Jenny Mama haben wir auf unserem Vorbereitungsseminar gelernt, das ist ein ganz einfaches Lied, dass man auch im Kanon singen kann. Nach diesem kleinen WarmUp (Wup) hat dann immer das eigentliche Programm begonnen. Es wurde Eierlauf gespielt (aber statt der Eier haben wir Steine genommen, das andere wäre doch etwas zu kostbar und kostspielig geworden), dann haben wir getanzt – es ist der Wahnsinn, die afrikanischen Kinder tanzen zu sehen, die haben ein so super Rhythmusgefühl und bewegen sich unglaublich. Eine wahre Freude es mit anzusehen und man wird richtig neidisch -, es wurde gemalt, gebastelt, geschnippelt und geklebt und wir haben einen Sporttag gemacht, bei dem aber nur Kinder über 8 mit konnten, weil wir das nicht in Baph selbst, sondern auf dem nahegelegenen Stadium gemacht haben. Mit den kleineren Kindern haben wir dann Muffins gebacken, was auch sehr lustig und laut war. Das war also unser Programm für die Woche. Doch wer mitgezählt hat wird feststellen das noch ein Wochentag frei ist, natürlich der Freitag. Hier haben wir Freiwilligen selber das Vergnügen gehabt ein Programm geboten zu bekommen. Es wurde der Heritage-Day nachgefeiert und hierfür hat halb Baphumelele was einstudiert. Am Anfang wurde eine Art Gebet ausgesprochen und begrüßt, dann konnte es beginnen. Es wurde sehr viel getanzt und gesungen, immer wieder zwischendurch. Dann wurden zwei Theaterstücke aufgeführt. Ich muss gestehen, dass ich nichts verstanden habe, da alles in Xhosa gesprochen wurde, aber wir haben trotzdem gelacht, weil die Kinder es einfach super gespielt haben. Am Ende haben sie dann Schilder gegen Vergewaltigung, HIV/AIDS und Kriminalität hoch gezeigt und einer der Männer hat uns dann den Inhalt des Spiels kurz auf Englisch erklärt. Darauf hin haben drei (zwei Jungs – Masipulele&Yamkele – und ein Mädchen – Carmen) jeweils ein Gedicht vorgetragen, über Dinge die sie erlebt haben oder ihre Vergangenheit. Als letztes wurde von hauptsächlich Mädchen ein Tanz aufgeführt. Hier hat dann der Haupt – und offizielle Teil aufgehört.
Und nun möchte ich zum Kuhmagenexperiment kommen. Es wurde nämlich traditionell gekocht und gegessen. Als wir ins Clemens – eines unserer Häuser – kamen, war schon ein großer Tisch vorbereitet, an den wir Freiwilligen uns hinsetzten sollten (uns blieb keine andere Wahl als der Bitte Folge zu leisten, alles andere wäre unhöflich gewesen). Dann bekamen wir alle einen großen angerichteten Teller mit: Kuhmagen. Natürlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit einem Karottenpüree und einer Art Mais oder Porridge, aber das innere des Magens einer Kuh wurde am meisten von uns beachtet. Der Gedanke, was wir da auf dem Teller hatten war nicht sehr ansprechend, aber irgendwie auch spannend. Ausgesehen hat es, das ist schwer zu beschreiben, es waren kleine Knütteln oder so, aber näher möchte ich mich auch nicht ausführen. Es hat leider auch nicht sonderlich gut gerochen. Doch wir haben alle die Zähne zusammen gebissen. Es war spannend zu sehen, wie sich jeder von uns angestrengt hat, nicht das Gesicht zu verziehen und standhaft zu bleiben. Aber am Ende war dann doch so gut wie jeder Teller leer. Wir wollten nicht unhöflich sein. Aber für manche war es schon sehr sehr schwer!
Doch eine gute Sache hat es: jetzt können wir uns brüsten Kuhmagen gegessen zu haben und das kann nicht jeder!
Freitag, 26. September 2008
26 Stunden Krankenhaus und mehr
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie fertig ich mich gefühlt habe. Aber wieso nur? Das will ich euch erzählen.
Der Dienstag, war eigentlich ein ganz normaler Medizintag, wir mussten also die Spritzen für die Babies vorbereiten. Anil und ich waren am Zug. Kaum hatten wir die Spritzen ins Bonita gebracht, musste Anil auch schon wieder los, mit Ibanathi nach Site B. So blieb ich alleine mit Bridget zurück, was aber auch nicht lange so anhielt. Sie kam aus dem Babyhouse und meinte, ich solle bitte mit Somila (5 Monate alter Junge) ins RXH fahren – er hatte in der Nacht Fieber, ständig Durchfall, hat ohne Ende gehustet und war jetzt dehydriert. Also bin ich mit dem kleinen Mann schnell ins RXH, von Jakob gedropped.
Die Fahrt zum Krankenhaus war für mich etwas erschreckend, und einmal hatte ich richtig Angst, als Somila gar nicht mehr reagiert und die Augen verdreht hat. Das war krass! Aber dann waren wir schon im RXH angekommen.
10:30 Dort ging dann auch alles ganz schnell. Erst bin ich in einen Raum gegangen, wo die Kinder angeguckt und gewogen werden und dann beurteilt wird, wie schnell es gehen muss. Die Nurse hat mich dann auch echt zügig weitergeschickt, ich sollte Somila nicht mal wieder ganz anziehen, sondern nur provisorisch. Ich bin einen Raum weiter gekommen, in den Medical Emergency. Dort hab ich den Kleinen auf ein Bett gelegt und die Schwester hat sich um ihn gekümmert – ihm was zur Beruhigung gegeben, Blut abgenommen und andere Proben (Urintest...) gemacht und an den Monitor angeschlossen. Der Puls ging echt rasend, zwischendurch 100 zu 190! Irgendwann musste ich dann auch noch zum X-Ray gehen, um Somila`s Brust zu röntgen. Ich glaube, in dem Emergencyraum war ich so etwa 1 Std.
Dort hatte ich aber noch ein anderes erschreckendes Erlebnis. Im selben Raum lag auf dem Bett neben Somila ein wohl erst ein paar Tage altes Baby und hat ums Überleben gekämpft. Für mich war es sehr schlimm das mit anzusehen. Die Eltern saßen auf einem Stuhl neben dran und die Mutter hat heftig geweint, während der Vater versucht hat stark zu sein und seine Frau getröstet hat. Das kleine Baby war an alle Geräte angeschlossen, die es gibt. Eigentlich hat es gar nicht mehr alleine leben können, sondern wurde mit Maschinen am Leben gehalten. Es ist schwer zu beschreiben, was ich dabei dachte. Auf der einen Seite war es sehr schlimm für mich, weil Somila zwar dehydriert, aber doch voll am Leben war/ist und die Eltern das natürlich auch mitbekommen haben. Es hat mir unheimlich leid getan. Auf der anderen Seite war ich auch einfach froh, das es Somila im Gegensatz zu dem Baby doch recht gut ging.
11:30 Nachdem sich Somila wieder beruhigt hatte und ich keine Angst um ihn haben musste, wurde ich weiter geschickt. Ich kam in die „short stay ward“. Hier bekam ich einem der Räume ein Bettchen zugewiesen und begann zu warten, warten und zu warten. Somila wurde an den Tropf angeschlossen, da er die ganze Zeit über Antibiotikum bekommen sollte. Und dann noch mal warten und warten. Immer wieder kam ein Arzt vorbei, der sich Somila angeschaut und nachgefragt hat, wie sein Zustand sein. Ich durfte in der Zwischenzeit immer wieder Windeln wechseln, Windeln wechseln, Windeln wechseln und habe auch versucht etwas Milch zu geben (natürlich aus der Flasche und nicht von der Brust ☺), aber der Kleine wollte nichts zu sich nehmen. Nach einer kurzen Weile hat mir dann eine der Schwestern gezeigt, wie ich das Zuckerwasser gegen Durchfall mixen muss und dann hab ich versucht, Somila wenigstens das zu geben, aber auch hiervon wollte er nichts. Irgendwann wurde ich dann um 3 Betten nach links (oder rechts, je nachdem von wo man guckt) verschoben. Hier habe ich mein endgültiges Lager aufgeschlagen. Es wurde Mittag, Nachmittag und dann Abend. Meine Beschäftigung während der ganzen Zeit? Windeln wechseln und den Kleinen beim Schlafen beobachten! Ab und zu kam dann noch eine Nurse vorbei und hat Medizin gebracht (glaube aber nur Paracetamol). Ansonsten gab es nichts spektakuläres.
20:00 Jakob und Anil haben mir etwas zu Essen gebracht, da ich schon so früh aus Baph los bin hatte ich bisher nur gefrühstückt. Ich hab frisches Obst, ein geschmiertes Brot, Joghurt und etwas zu Trinken bekommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh ich darüber war!
21:30 Da ich mittlerweile wusste, dass ich über Nacht bleiben muss, haben mir netterweise Freddie und Johanna etwas für die späten Stunden gebracht – Decke, Kissen, noch ein belegtes Brot, angemachter Salat und Reis mit Feta und Ketschup – worüber ich unendlich froh war. Außerdem hatte ich durch die Besuche kurzzeitig Unterhaltung, die im Krankenhaus sonst doch eher rar war.
23:30 Ich war wieder alleine mit meinem süßen Kleinen und hab mich auf die lange Nacht vorbereitet. Den Tag über war Somila richtig still gewesen, so gut wie gar nicht aktiv, sondern hat fast durchgehend geschlafen. Doch jetzt, wo Schlafenszeit war, wurde er immer munterer. Er wollte auch nicht im Bettchen liegen, sondern nur auf meinem Arm sein. Wenn er im Bett lag, dann hat er den Kopf immer zu mir gedreht und mich so süß angeguckt. Wenn ich dann nicht eh schon reagiert habe, dann hat er das Gesicht verzogen und fing an zu quengeln. Aber Fairerweise hat er nicht einfach rumgeschrieen, weil er nicht im Bett liegen wollte, sondern weil er wahnsinnig husten musste und ihm das sehr weh zutun schien. Der arme Somila!
Die Nacht war sehr lang für mich. Ich hab so gut wie gar nicht – insgesamt gerechnet vielleicht 1 Stunde – geschlafen, meist hat Somila gerade dann angefangen zu schreien, wenn ich mal die Augen zugemacht habe. Irgendwann bin ich dann ein paar Minuten auch mal eingeschlafen, während der kleine Mann bei mir im Arm geschlafen hat.
4:30 “Good morning Mamas, wake up, wash your Babies!” Mit diesem Ruf haben die Nurses alle geweckt. Aber ich war sowieso schon, bzw. noch auf. Also hab ich versucht Somila zu waschen (was etwas schwer war, weil er seinen Arm an einer Schiene hatte, wegen der Infusion, und aus dem Grund konnte ich auch nicht seinen Strampler ausziehen). Zum Frühstück hatte ich Joghurt, einen Apfel und noch ein bisschen Reis.
8:00 Die Doktoren kamen und haben ihre Visite gemacht. Ich habe mich an den Rat von meinem Nachtdoktor gehalten und gleich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht die Mutter dieses lieben Kindes sei, nur ein armer Volunteer der wieder zurück zur Arbeit muss. Damit wollte ich bezwecken, dass für Somila ein anderes Bettchen gefunden wird, wo niemand neben dran sitzen muss um aufzupassen. Nach langer Suche wurde dann im Somerset Hospital ein Bettchen gefunden. Jetzt musste ich aber noch lange warten, bis auch der Transport (Krankenwagen) kam, um mich dorthin zu bringen.
11:30 Endlich war der Transport da und es konnte losgehen. Im Somerset Hospital wurde ich dann auf die richtige Etage gebracht, wo auch schon Jakob war, der mich dort abgeholt hat, um mich nach Hause zu bringen. Doch erst mussten wir noch kurz mit dem Doktor warten, bis er alle Informationen hatte, die er wollte. Dann ging es nach Hause!!!
13:00 Sweet home Khayelitsha!!!
Aber ich hab mich nicht schlafen gelegt, sondern war später noch mit Jakob, Lina und Marie im RXH um Kgomotso zu besuchen. Dann gabs irgendwann Abendessen und dann durfte ich noch den Abwasch machen, weil ich an der Reihe war.
Nach 42 Stunden wachsein bin ich dann umgefallen, ins Bett!
Von Donnerstag auf Freitag hab ich dann das selbe noch mal erlebt, nur diesmal mit Nikita – 4 Monate alter Junge. Er hat schon seit Tagen nicht mehr aufgehört zu husten, richtig schlimm. Außerdem ist auch er untergewichtig für sein Alter. Nach einigen Röntgenaufnahmen und Proben im Krankenhaus ist der Verdacht jetzt auf Syphilis gefallen. Der süße kleine Junge mit den tollen Hamsteraugen (darin kann man echt versinken) liegt jetzt auch in einem anderen Krankenhaus, mal sehn wie lange er bleiben muss. Ich wollte ihn gar nicht alleine lassen.
Jetzt muss ich mich erst mal wieder ein bisschen erholen.
Der Dienstag, war eigentlich ein ganz normaler Medizintag, wir mussten also die Spritzen für die Babies vorbereiten. Anil und ich waren am Zug. Kaum hatten wir die Spritzen ins Bonita gebracht, musste Anil auch schon wieder los, mit Ibanathi nach Site B. So blieb ich alleine mit Bridget zurück, was aber auch nicht lange so anhielt. Sie kam aus dem Babyhouse und meinte, ich solle bitte mit Somila (5 Monate alter Junge) ins RXH fahren – er hatte in der Nacht Fieber, ständig Durchfall, hat ohne Ende gehustet und war jetzt dehydriert. Also bin ich mit dem kleinen Mann schnell ins RXH, von Jakob gedropped.
Die Fahrt zum Krankenhaus war für mich etwas erschreckend, und einmal hatte ich richtig Angst, als Somila gar nicht mehr reagiert und die Augen verdreht hat. Das war krass! Aber dann waren wir schon im RXH angekommen.
10:30 Dort ging dann auch alles ganz schnell. Erst bin ich in einen Raum gegangen, wo die Kinder angeguckt und gewogen werden und dann beurteilt wird, wie schnell es gehen muss. Die Nurse hat mich dann auch echt zügig weitergeschickt, ich sollte Somila nicht mal wieder ganz anziehen, sondern nur provisorisch. Ich bin einen Raum weiter gekommen, in den Medical Emergency. Dort hab ich den Kleinen auf ein Bett gelegt und die Schwester hat sich um ihn gekümmert – ihm was zur Beruhigung gegeben, Blut abgenommen und andere Proben (Urintest...) gemacht und an den Monitor angeschlossen. Der Puls ging echt rasend, zwischendurch 100 zu 190! Irgendwann musste ich dann auch noch zum X-Ray gehen, um Somila`s Brust zu röntgen. Ich glaube, in dem Emergencyraum war ich so etwa 1 Std.
Dort hatte ich aber noch ein anderes erschreckendes Erlebnis. Im selben Raum lag auf dem Bett neben Somila ein wohl erst ein paar Tage altes Baby und hat ums Überleben gekämpft. Für mich war es sehr schlimm das mit anzusehen. Die Eltern saßen auf einem Stuhl neben dran und die Mutter hat heftig geweint, während der Vater versucht hat stark zu sein und seine Frau getröstet hat. Das kleine Baby war an alle Geräte angeschlossen, die es gibt. Eigentlich hat es gar nicht mehr alleine leben können, sondern wurde mit Maschinen am Leben gehalten. Es ist schwer zu beschreiben, was ich dabei dachte. Auf der einen Seite war es sehr schlimm für mich, weil Somila zwar dehydriert, aber doch voll am Leben war/ist und die Eltern das natürlich auch mitbekommen haben. Es hat mir unheimlich leid getan. Auf der anderen Seite war ich auch einfach froh, das es Somila im Gegensatz zu dem Baby doch recht gut ging.
11:30 Nachdem sich Somila wieder beruhigt hatte und ich keine Angst um ihn haben musste, wurde ich weiter geschickt. Ich kam in die „short stay ward“. Hier bekam ich einem der Räume ein Bettchen zugewiesen und begann zu warten, warten und zu warten. Somila wurde an den Tropf angeschlossen, da er die ganze Zeit über Antibiotikum bekommen sollte. Und dann noch mal warten und warten. Immer wieder kam ein Arzt vorbei, der sich Somila angeschaut und nachgefragt hat, wie sein Zustand sein. Ich durfte in der Zwischenzeit immer wieder Windeln wechseln, Windeln wechseln, Windeln wechseln und habe auch versucht etwas Milch zu geben (natürlich aus der Flasche und nicht von der Brust ☺), aber der Kleine wollte nichts zu sich nehmen. Nach einer kurzen Weile hat mir dann eine der Schwestern gezeigt, wie ich das Zuckerwasser gegen Durchfall mixen muss und dann hab ich versucht, Somila wenigstens das zu geben, aber auch hiervon wollte er nichts. Irgendwann wurde ich dann um 3 Betten nach links (oder rechts, je nachdem von wo man guckt) verschoben. Hier habe ich mein endgültiges Lager aufgeschlagen. Es wurde Mittag, Nachmittag und dann Abend. Meine Beschäftigung während der ganzen Zeit? Windeln wechseln und den Kleinen beim Schlafen beobachten! Ab und zu kam dann noch eine Nurse vorbei und hat Medizin gebracht (glaube aber nur Paracetamol). Ansonsten gab es nichts spektakuläres.
20:00 Jakob und Anil haben mir etwas zu Essen gebracht, da ich schon so früh aus Baph los bin hatte ich bisher nur gefrühstückt. Ich hab frisches Obst, ein geschmiertes Brot, Joghurt und etwas zu Trinken bekommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh ich darüber war!
21:30 Da ich mittlerweile wusste, dass ich über Nacht bleiben muss, haben mir netterweise Freddie und Johanna etwas für die späten Stunden gebracht – Decke, Kissen, noch ein belegtes Brot, angemachter Salat und Reis mit Feta und Ketschup – worüber ich unendlich froh war. Außerdem hatte ich durch die Besuche kurzzeitig Unterhaltung, die im Krankenhaus sonst doch eher rar war.
23:30 Ich war wieder alleine mit meinem süßen Kleinen und hab mich auf die lange Nacht vorbereitet. Den Tag über war Somila richtig still gewesen, so gut wie gar nicht aktiv, sondern hat fast durchgehend geschlafen. Doch jetzt, wo Schlafenszeit war, wurde er immer munterer. Er wollte auch nicht im Bettchen liegen, sondern nur auf meinem Arm sein. Wenn er im Bett lag, dann hat er den Kopf immer zu mir gedreht und mich so süß angeguckt. Wenn ich dann nicht eh schon reagiert habe, dann hat er das Gesicht verzogen und fing an zu quengeln. Aber Fairerweise hat er nicht einfach rumgeschrieen, weil er nicht im Bett liegen wollte, sondern weil er wahnsinnig husten musste und ihm das sehr weh zutun schien. Der arme Somila!
Die Nacht war sehr lang für mich. Ich hab so gut wie gar nicht – insgesamt gerechnet vielleicht 1 Stunde – geschlafen, meist hat Somila gerade dann angefangen zu schreien, wenn ich mal die Augen zugemacht habe. Irgendwann bin ich dann ein paar Minuten auch mal eingeschlafen, während der kleine Mann bei mir im Arm geschlafen hat.
4:30 “Good morning Mamas, wake up, wash your Babies!” Mit diesem Ruf haben die Nurses alle geweckt. Aber ich war sowieso schon, bzw. noch auf. Also hab ich versucht Somila zu waschen (was etwas schwer war, weil er seinen Arm an einer Schiene hatte, wegen der Infusion, und aus dem Grund konnte ich auch nicht seinen Strampler ausziehen). Zum Frühstück hatte ich Joghurt, einen Apfel und noch ein bisschen Reis.
8:00 Die Doktoren kamen und haben ihre Visite gemacht. Ich habe mich an den Rat von meinem Nachtdoktor gehalten und gleich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht die Mutter dieses lieben Kindes sei, nur ein armer Volunteer der wieder zurück zur Arbeit muss. Damit wollte ich bezwecken, dass für Somila ein anderes Bettchen gefunden wird, wo niemand neben dran sitzen muss um aufzupassen. Nach langer Suche wurde dann im Somerset Hospital ein Bettchen gefunden. Jetzt musste ich aber noch lange warten, bis auch der Transport (Krankenwagen) kam, um mich dorthin zu bringen.
11:30 Endlich war der Transport da und es konnte losgehen. Im Somerset Hospital wurde ich dann auf die richtige Etage gebracht, wo auch schon Jakob war, der mich dort abgeholt hat, um mich nach Hause zu bringen. Doch erst mussten wir noch kurz mit dem Doktor warten, bis er alle Informationen hatte, die er wollte. Dann ging es nach Hause!!!
13:00 Sweet home Khayelitsha!!!
Aber ich hab mich nicht schlafen gelegt, sondern war später noch mit Jakob, Lina und Marie im RXH um Kgomotso zu besuchen. Dann gabs irgendwann Abendessen und dann durfte ich noch den Abwasch machen, weil ich an der Reihe war.
Nach 42 Stunden wachsein bin ich dann umgefallen, ins Bett!
Von Donnerstag auf Freitag hab ich dann das selbe noch mal erlebt, nur diesmal mit Nikita – 4 Monate alter Junge. Er hat schon seit Tagen nicht mehr aufgehört zu husten, richtig schlimm. Außerdem ist auch er untergewichtig für sein Alter. Nach einigen Röntgenaufnahmen und Proben im Krankenhaus ist der Verdacht jetzt auf Syphilis gefallen. Der süße kleine Junge mit den tollen Hamsteraugen (darin kann man echt versinken) liegt jetzt auch in einem anderen Krankenhaus, mal sehn wie lange er bleiben muss. Ich wollte ihn gar nicht alleine lassen.
Jetzt muss ich mich erst mal wieder ein bisschen erholen.
Montag, 22. September 2008
was für eine Woche
Was war das nur für eine Woche?! Eigentlich fing alles schon das letzte Wochenende an. Denn da begann die Fieberwelle im Babyhouse in Baphumelele. Als erstes mussten wir am Samstag mit Ibanathi ins Krankenhaus, weil er Fieber hatte und abwesend wirkte, dann stellte sich aber heraus das er Zähne bekommt und deshalb so stark geweint hatte und etwas wärmer war! Dann ging Freddie am Sonntag mit Kgomotso (ein etwas über 1 Jahr altes Mädchen) ins RXH (Red Cross Hospital), weil auch sie hohes Fieber hatte, und das schon eine kleine Weile. Im Krankenhaus stuften sie den Fall als nicht sehr kritisch ein und entließen sie mit der Diagnose Chestinfection.
Dann begann die neue Woche.
Eigentlich war am Anfang alles recht normal. Am Montag bin ich wie gewohnt in die Grade R gegangen und am Dienstag war Bridget, unsere Nurse wieder da und wir haben die Medizin gemacht und nebenbei noch ein paar Kinder angeguckt, die wir am Montag nicht mehr geschafft haben (Montags und Donnerstags kommen Bridget und Corinne, um sich die Kinder anzuschauen und am Dienstag kommt Bridget um mit uns die Medizin vorzubereiten und noch Kinder anzuschauen). Außer das es Lina nicht so gut ging und deshalb Johanna eingesprungen ist, war alles ganz o.k. Während dieser Zeit haben wir immer wieder im Babyhouse nachgeschaut, ob mit den Babies alles in Ordnung sei. Mit Kgomotso ging es immer auf und ab. Mal war sie wärmer, mal war sie wieder normal. Und Durchfall hatte sie auch mal und mal nicht. Doch am Mittwoch war das Fieber plötzlich wieder richtig hoch da, da haben wir dann nicht gezögert und sind mit ihr wieder ins Krankenhaus gefahren, lieber einmal zu viel als zu wenig! Doch wie sich herausstellen musste war es nicht einmal zu viel sondern gerade gut! Lina ist mit Kgomotso gegangen und ich habe sie gefahren. Kgomotso sah extrem schlecht aus, sehr fiebrig und heiß und auch abwesend und unaktiv, normalerweise ist die Kleine ein wirklich aktives und lustiges Persönchen. Im RXH hat Lina dann den Ärzten erklärt, dass Kgomotso schon eine längere Zeit erhöhte Temperatur und dann Fieber hatte und da sie HIV-positiv ist, ist es uns sehr bange um sie. Also haben sie sie noch mal untersucht und geröntgt und konnten eine Chestinfection ausschließen. Doch was war es dann? Nach weiteren Tests und Untersuchungen musste leider festgestellt werden das Kgomotso wohl Meningitis (Gehirnhautentzündung) hat! Oh mein Gott!!!! Die Arme! Sie wurde natürlich sofort stationär in ein Bettchen gelegt und uns wurde verkündet, dass sie wohl auf jeden Fall 5-7 Tage im Krankenhaus bleiben muss. Wir waren sehr froh, dass wir Kgomotso ins Krankenhaus gebracht hatten, dass könnt ihr mir glauben. Doch das ist nicht das Ende der Woche, es war ja erst Mittwoch.
Der Donnerstag kam und Bridget auch. Sie wollte auch Kagiso und Tania sehen, die wohl auch erhöhte Temperatur hatten. Es wurde entschieden auch die zwei zur Vorsichtsmassnahme ins Krankenhaus zu bringen , da wir nicht genau wusste, ob Kgomotso eine ansteckende Meningitis hatte oder nicht. Kagiso ist ihre Zwillingsschwester und daher am engsten mit ihr zusammen und Tania ist durch HIV schon sehr geschwächt. Kurz bevor Lina und Anil mit den zwei kleinen ins RXH losfahren konnten war ich mit Yeyam – ein 3 Monate alter süßer Junge – bei Bridget. Plötzlich wurde sie aufgeregt und meinte ich solle ganz schnell die zwei zurück rufen, weil auch Yeyam mit ins Krankenhaus müsse; sie hätte den Verdacht, dass er Bronchitis hat. Also rief ich erst Lina an, doch die zwei waren ja noch in Baph, dann rief ich Freddie an, weil noch jemand mit Yeyam mitgehen musste. Wie es sich herausstellte hatte Bridget da sehr schnell und gut gehandelt! Kagiso und Tania wurde angeschaut, waren aber soweit in Ordnung, nichts schlimmes. Doch bei Yeyam wurde ihr Verdacht bestätigt. Der kleine wurde sofort ans Beatmungsgerät angeschlossen. Uns wurde gesagt, dass er wohl in Baph gestorben wäre. Wir konnten zwar feststellen, das er manchmal schwer geatmet hat, aber ansonsten war er ein so stilles und unauffälliges Baby. Bridget und auch uns ist ein Stein vom Herzen gefallen!
Am Freitag war ich mit Jakob kurz im Krankenhaus und wir haben uns nach den zwei kleinen erkundigt. Erst mal war es ein Abenteuer für sich überhaupt die Betten zu finden, in denen sie liegen. Als erstes sind wir in die C-Etage gefahren, da Yeyam am Donnerstag im ICU ein Bett bekommen hatte. Doch da konnte niemand ihn auffinden. Ich habe an der Reception den Namen genannt und aufgeschrieben, aber der Computer konnte nichts finden. Nach einigen Minuten kam die nette Dame dann auf die Idee noch auf anderen Etagen zu suchen und am Ende stellte sich dann heraus, das der kleine wohl in B2 liegen muss. So sind Jakob und ich nach B2, doch auch dort schien niemand den Namen zu kennen. Wir wurden nach B1 geschickt, vielleicht läge er ja da. Doch auch dort war der Name nicht registriert. Ich habe der netten Ärztin am Computer dann erklärt, dass ich den Namen in ICU im Computer gesehen habe und das der Junge hier irgendwo liegen muss. Also hat auch sie noch mal das Archiv durchforstet und am Ende hat sie ihn wieder in B2 gefunden. Sie hat uns dann die Foldernummer aufgeschrieben und uns wieder zurückgeschickt. Da Kgomotso in B1 liegt, konnten wir uns dort kurz nach ihr erkundigen. Sie ist wohl noch sehr sehr krank, aber stabil! Das ist zumindest etwas, wenn’s auch nicht viel ist. In B2 und mit der Foldernummer haben wir dann auch Yeyam gefunden. Es war erschreckend so eine winzige Person an so viele Schläuche angeschlossen zu sehen. Die Nurse wusste nicht viel, da sie erst den Morgen gekommen war, doch konnte man uns sagen, dass mit dem Essengeben angefangen wurde, was schon mal ein gutes Zeichen ist, Yeyam aber noch sehr schwach sei. Ich hoffe so sehr, das die beiden das schaffen!!!!!
Dann war es Freitag Nachmittag und ich bin in mein Wochenende gegangen.
Was für eine Woche!!!!!
Dann begann die neue Woche.
Eigentlich war am Anfang alles recht normal. Am Montag bin ich wie gewohnt in die Grade R gegangen und am Dienstag war Bridget, unsere Nurse wieder da und wir haben die Medizin gemacht und nebenbei noch ein paar Kinder angeguckt, die wir am Montag nicht mehr geschafft haben (Montags und Donnerstags kommen Bridget und Corinne, um sich die Kinder anzuschauen und am Dienstag kommt Bridget um mit uns die Medizin vorzubereiten und noch Kinder anzuschauen). Außer das es Lina nicht so gut ging und deshalb Johanna eingesprungen ist, war alles ganz o.k. Während dieser Zeit haben wir immer wieder im Babyhouse nachgeschaut, ob mit den Babies alles in Ordnung sei. Mit Kgomotso ging es immer auf und ab. Mal war sie wärmer, mal war sie wieder normal. Und Durchfall hatte sie auch mal und mal nicht. Doch am Mittwoch war das Fieber plötzlich wieder richtig hoch da, da haben wir dann nicht gezögert und sind mit ihr wieder ins Krankenhaus gefahren, lieber einmal zu viel als zu wenig! Doch wie sich herausstellen musste war es nicht einmal zu viel sondern gerade gut! Lina ist mit Kgomotso gegangen und ich habe sie gefahren. Kgomotso sah extrem schlecht aus, sehr fiebrig und heiß und auch abwesend und unaktiv, normalerweise ist die Kleine ein wirklich aktives und lustiges Persönchen. Im RXH hat Lina dann den Ärzten erklärt, dass Kgomotso schon eine längere Zeit erhöhte Temperatur und dann Fieber hatte und da sie HIV-positiv ist, ist es uns sehr bange um sie. Also haben sie sie noch mal untersucht und geröntgt und konnten eine Chestinfection ausschließen. Doch was war es dann? Nach weiteren Tests und Untersuchungen musste leider festgestellt werden das Kgomotso wohl Meningitis (Gehirnhautentzündung) hat! Oh mein Gott!!!! Die Arme! Sie wurde natürlich sofort stationär in ein Bettchen gelegt und uns wurde verkündet, dass sie wohl auf jeden Fall 5-7 Tage im Krankenhaus bleiben muss. Wir waren sehr froh, dass wir Kgomotso ins Krankenhaus gebracht hatten, dass könnt ihr mir glauben. Doch das ist nicht das Ende der Woche, es war ja erst Mittwoch.
Der Donnerstag kam und Bridget auch. Sie wollte auch Kagiso und Tania sehen, die wohl auch erhöhte Temperatur hatten. Es wurde entschieden auch die zwei zur Vorsichtsmassnahme ins Krankenhaus zu bringen , da wir nicht genau wusste, ob Kgomotso eine ansteckende Meningitis hatte oder nicht. Kagiso ist ihre Zwillingsschwester und daher am engsten mit ihr zusammen und Tania ist durch HIV schon sehr geschwächt. Kurz bevor Lina und Anil mit den zwei kleinen ins RXH losfahren konnten war ich mit Yeyam – ein 3 Monate alter süßer Junge – bei Bridget. Plötzlich wurde sie aufgeregt und meinte ich solle ganz schnell die zwei zurück rufen, weil auch Yeyam mit ins Krankenhaus müsse; sie hätte den Verdacht, dass er Bronchitis hat. Also rief ich erst Lina an, doch die zwei waren ja noch in Baph, dann rief ich Freddie an, weil noch jemand mit Yeyam mitgehen musste. Wie es sich herausstellte hatte Bridget da sehr schnell und gut gehandelt! Kagiso und Tania wurde angeschaut, waren aber soweit in Ordnung, nichts schlimmes. Doch bei Yeyam wurde ihr Verdacht bestätigt. Der kleine wurde sofort ans Beatmungsgerät angeschlossen. Uns wurde gesagt, dass er wohl in Baph gestorben wäre. Wir konnten zwar feststellen, das er manchmal schwer geatmet hat, aber ansonsten war er ein so stilles und unauffälliges Baby. Bridget und auch uns ist ein Stein vom Herzen gefallen!
Am Freitag war ich mit Jakob kurz im Krankenhaus und wir haben uns nach den zwei kleinen erkundigt. Erst mal war es ein Abenteuer für sich überhaupt die Betten zu finden, in denen sie liegen. Als erstes sind wir in die C-Etage gefahren, da Yeyam am Donnerstag im ICU ein Bett bekommen hatte. Doch da konnte niemand ihn auffinden. Ich habe an der Reception den Namen genannt und aufgeschrieben, aber der Computer konnte nichts finden. Nach einigen Minuten kam die nette Dame dann auf die Idee noch auf anderen Etagen zu suchen und am Ende stellte sich dann heraus, das der kleine wohl in B2 liegen muss. So sind Jakob und ich nach B2, doch auch dort schien niemand den Namen zu kennen. Wir wurden nach B1 geschickt, vielleicht läge er ja da. Doch auch dort war der Name nicht registriert. Ich habe der netten Ärztin am Computer dann erklärt, dass ich den Namen in ICU im Computer gesehen habe und das der Junge hier irgendwo liegen muss. Also hat auch sie noch mal das Archiv durchforstet und am Ende hat sie ihn wieder in B2 gefunden. Sie hat uns dann die Foldernummer aufgeschrieben und uns wieder zurückgeschickt. Da Kgomotso in B1 liegt, konnten wir uns dort kurz nach ihr erkundigen. Sie ist wohl noch sehr sehr krank, aber stabil! Das ist zumindest etwas, wenn’s auch nicht viel ist. In B2 und mit der Foldernummer haben wir dann auch Yeyam gefunden. Es war erschreckend so eine winzige Person an so viele Schläuche angeschlossen zu sehen. Die Nurse wusste nicht viel, da sie erst den Morgen gekommen war, doch konnte man uns sagen, dass mit dem Essengeben angefangen wurde, was schon mal ein gutes Zeichen ist, Yeyam aber noch sehr schwach sei. Ich hoffe so sehr, das die beiden das schaffen!!!!!
Dann war es Freitag Nachmittag und ich bin in mein Wochenende gegangen.
Was für eine Woche!!!!!
Mittwoch, 10. September 2008
Cape Town... the first time
Am Wochenende (06.09.08) war ich das erste Mal so richtig in Cape Town – ich war zwar auch das Wochenende davor, aber da hab ich/haben wir nur das Kino besucht.
Wie war mein erster Eindruck?
Es wirkt kaum anders wie die Städte, die ich schon kenne, abgesehen von den Palmen, die in Massen in der Stadt und überall an den Strassen zu erblicken sind. Daran kann man sehen, dass man nicht zu Hause, sondern auf einem anderen Erdteil ist. Ansonsten war der Teil, den ich nun zu sehen bekommen habe, sehr europäisch. Wir haben in einem Backpacker geschlafen, was hier so der übliche Platz zum Nächtigen ist. Dort haben wir uns als Erstes etwas zum Abendessen gemacht – es gibt in den Backpackers eine Gemeinschaftsküche, in der jeder sich selbst etwas zu essen machen kann - und dann gemütlich auf dem Balkon gesessen. Vor 23:00 Uhr braucht man eigentlich gar nicht auf die Straße zu gehen, denn erst um diese Uhrzeit fängt die Stadt ein bisschen an zu leben. Also haben wir uns auch erst so „spät“ auf den Weg gemacht. Aber wir hatten es nicht weit, da wir nur vor unsere Tür treten mussten und gleich im Geschehen waren – die meisten Backpacker sind auf der Long Street zu finden, der „Partymeile“.
Die erste Begegnung die ich auf der Straße hatte war ein männlicher Prostituierter :-), der sich uns "angeboten" hat. Wir sind die Long Street einmal hochgelaufen, dann wieder runter und in eine Cocktailbar, der Che Bar. Hier wurden uns verschiedene Cocktails gemixt, je nachdem welche Geschmacksrichtung wir bevorzugten. Es wurde geschüttelt, gedreht und gekippt, das war schon sehr gekonnt. Wir konnten gemütlich draußen auf dem Gehweg sitzen, so hat man nichts vom Leben verpasst. Nach dem Cocktail sind Marie und ich ein bisschen neben den Leuten hergelaufen (eigentlich nur um sie ein wenig zu veraeppeln) und haben dadurch ein nettes Mädchen kennen gelernt – vielleicht unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit?! Dann sind wir weiter gezogen, erst in einen Club, der sich als Billardhalle mit minimaler Tanzfläche am Rand herausgestellt hat und dann in einen Club, der zwar sehr klein aber doch nett war. Hier ging die Post ab. Er bestand eigentlich nur aus einem länglichen Raum, in dem die Bar war, nach hinten ging es in einen winzigen Hof und im Innenraum konnte man ein paar Stufen hinauf auf eine Art Empore steigen, wo man – was wir auch später in Anspruch genommen haben – gemütlich Shisha rauchen konnte. Unten wurde gelacht, getanzt, gedreht, getrunken und vieles mehr.
Eine Borewors durfte natürlich auch nicht fehlen an solch einem Tag!
Irgendwann ging es dann wieder zurück in den Backpacker; wo wir auch noch ein Weilchen auf dem Balkon saßen, bevor wir uns in unsere Kammern schlichen, die wir mit unterschiedlich vielen Menschen geteilt haben.
Am nächsten Morgen haben wir uns auf den langen Marsch zu dem leckeren Frühstückslokal BUZZ gemacht – etwa 20 min. Fußmarsch die Long Street entlang und weiter. Vor 10:00 Uhr gibt es die normale Frühstückskarte zum halben Preis. Es war sehr lecker!!! Einen guten Smoothie und dazu ein Wrapper!
Jetzt haben wir uns ein bisschen Cape Town angeschaut. Ein bisschen in die Geschäfte reingeguckt, die auch Sonntags offen hatten, an einem Drehort vorbeigelaufen, und dann zur Waterfront. Hier wurden wir später auch wieder eingesammelt und nach Khayelitsha zurück gebracht.
Das war meine erste richtige Cape Town Erfahrung!
Wie war mein erster Eindruck?
Es wirkt kaum anders wie die Städte, die ich schon kenne, abgesehen von den Palmen, die in Massen in der Stadt und überall an den Strassen zu erblicken sind. Daran kann man sehen, dass man nicht zu Hause, sondern auf einem anderen Erdteil ist. Ansonsten war der Teil, den ich nun zu sehen bekommen habe, sehr europäisch. Wir haben in einem Backpacker geschlafen, was hier so der übliche Platz zum Nächtigen ist. Dort haben wir uns als Erstes etwas zum Abendessen gemacht – es gibt in den Backpackers eine Gemeinschaftsküche, in der jeder sich selbst etwas zu essen machen kann - und dann gemütlich auf dem Balkon gesessen. Vor 23:00 Uhr braucht man eigentlich gar nicht auf die Straße zu gehen, denn erst um diese Uhrzeit fängt die Stadt ein bisschen an zu leben. Also haben wir uns auch erst so „spät“ auf den Weg gemacht. Aber wir hatten es nicht weit, da wir nur vor unsere Tür treten mussten und gleich im Geschehen waren – die meisten Backpacker sind auf der Long Street zu finden, der „Partymeile“.
Die erste Begegnung die ich auf der Straße hatte war ein männlicher Prostituierter :-), der sich uns "angeboten" hat. Wir sind die Long Street einmal hochgelaufen, dann wieder runter und in eine Cocktailbar, der Che Bar. Hier wurden uns verschiedene Cocktails gemixt, je nachdem welche Geschmacksrichtung wir bevorzugten. Es wurde geschüttelt, gedreht und gekippt, das war schon sehr gekonnt. Wir konnten gemütlich draußen auf dem Gehweg sitzen, so hat man nichts vom Leben verpasst. Nach dem Cocktail sind Marie und ich ein bisschen neben den Leuten hergelaufen (eigentlich nur um sie ein wenig zu veraeppeln) und haben dadurch ein nettes Mädchen kennen gelernt – vielleicht unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit?! Dann sind wir weiter gezogen, erst in einen Club, der sich als Billardhalle mit minimaler Tanzfläche am Rand herausgestellt hat und dann in einen Club, der zwar sehr klein aber doch nett war. Hier ging die Post ab. Er bestand eigentlich nur aus einem länglichen Raum, in dem die Bar war, nach hinten ging es in einen winzigen Hof und im Innenraum konnte man ein paar Stufen hinauf auf eine Art Empore steigen, wo man – was wir auch später in Anspruch genommen haben – gemütlich Shisha rauchen konnte. Unten wurde gelacht, getanzt, gedreht, getrunken und vieles mehr.
Eine Borewors durfte natürlich auch nicht fehlen an solch einem Tag!
Irgendwann ging es dann wieder zurück in den Backpacker; wo wir auch noch ein Weilchen auf dem Balkon saßen, bevor wir uns in unsere Kammern schlichen, die wir mit unterschiedlich vielen Menschen geteilt haben.
Am nächsten Morgen haben wir uns auf den langen Marsch zu dem leckeren Frühstückslokal BUZZ gemacht – etwa 20 min. Fußmarsch die Long Street entlang und weiter. Vor 10:00 Uhr gibt es die normale Frühstückskarte zum halben Preis. Es war sehr lecker!!! Einen guten Smoothie und dazu ein Wrapper!
Jetzt haben wir uns ein bisschen Cape Town angeschaut. Ein bisschen in die Geschäfte reingeguckt, die auch Sonntags offen hatten, an einem Drehort vorbeigelaufen, und dann zur Waterfront. Hier wurden wir später auch wieder eingesammelt und nach Khayelitsha zurück gebracht.
Das war meine erste richtige Cape Town Erfahrung!
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