Als ich das erste Mal mit Lina nach Namibia kam, haette ich mir nie ein Leben hier vorstellen koennen… es ist alles so leer - lange Strecken ohne eine Menschenseele, kleine Orte - vorallem, wenn man aus einer Grossstadt wie Cape Town kommt… Nun bin ich das zweite Mal hier gestrandet und dass, seit meinem Abschied in Khayelitsha, der nun ueber einen Monat her ist. Ich muss sagen, ich bin immernoch sehr traurig, dass ich meine zweite Heimat verlassen habe (muessen kann man nicht sagen, da ich es ja aus freiem Willen getan habe), doch habe ich mit Freude feststellen duerfen, dass auch ein so heisses, leeres Land wie Namibia seine wunderbaren Seiten hat. Und heute kann ich fast sagen ich koennte hier Leben. Ich geniesse es auch einfach mal nichts zu tun, nach diesem Jahr Dauerarbeit, doch merke ich auch, dass ich mich wieder auf eine Aufgabe freue. So sehr es gut tut sich einmal zu entspannen, so bringt doch eine getane Arbeit mehr Befriedigung.
Um ein bisschen aus meinem Leben hier zu berichten. Beim ersten Mal schien mir selbst Windhoek, die Hauptstadt, nicht viel bieten zu koennen… wie wohl ueberall hilft es sehr, wenn man mit Menschen zusammen ist, die vor Ort wohnen… ich bin hier mit meinem Freund Jeff/Bassi zusammen und kann so diesen Vorteil nutzen die Stadt richtig kennen zu lernen. Auch seine Familie ( wohlgemerkt nur ein wintzig kleiner Teil - afrikanische Familien sind unermesslich gross) zeigt mir vieles. So habe ich eine Menge Clubs, Bars, Restaurants, Parks, Laeden, Einkausmalls und vorallem Menschen kennengelernt. Es ist ein bisschen schwierig manchmal, da hier alle Afrikaans oder Damara sprechen und Englisch seltener Umgangssprache ist, wie es mir scheint, aber das muss kein Hinderniss sein. Abgesehen davon dass cih nichts verstehe von Damara, ausser madisa=wie gehts oder xae xae=blablabla ist e seine wunderschoene Sprache mit einem tollen Klang und lustigen Klicks. Windhoek wirkt klein und unatraktiv auf den ersten Blick, aber es ist immer etwas los, man muss nur wissen wo. Das Warehouse bietet eine Menge an Konzerten und tollen Abenden und auch im Theater war ich schon 2 Mal. Die namibische Version von “Linie 1” – empfehlenswert, super lustig und genial umgesetzt und man erkennt den Orginalcharakter sofort; kommt vielleicht auch nach Berlin – und lustigerweise “Die Fledermaus” – nicht zu vergleichen mit unserer singerisch, schauspielerisch, zu wenig Feuer, aber trotzdem gut. Man muss einfach erkennen und akzeptieren, dass Oper oder Theater fuer die Menschen hier etwas anderes bedeutet wie in Europa, hier ist es mehr ein geliebtes Hobby.Dafuer war es toll und ich habe die bekannte Musik in meinen Ohren genossen!
Dann war ich mit Bassi in Usakos, seinem Heimatsort. Mein Herz ist dort geblieben. Es ist unglaublich friedlich dort, das Leben laeuft so viel langsamer, es gibt einfach nichts, warum man sich stressen sollte oder muss. Mittags kann man kaum raus, weil es so heiss ist und daneben noch sehr sandig und trocken. Die Esel stehen neben der Strasse oder ziehen den Karren, die Huehner gackern und rennen herum, der Hahn weckt dich morgens auf, die Hunde bellen, die Menschen gruessen sich oder bleiben ein Weilchen stehen um die Neuigkeiten auszutauschen… und die Kinder haben ihren Spass ueberall. Und ueberall werde ich wie Familie aufgenommen, das ist ein so unglaublich schoenes warmes Gefuehl, unbeschreiblich.
Weiter ging es nach Swakopmund. Auch hier habe ich das Leben und die Stadt aus einer anderen Perspektive als das erste Mal mit Lina kennenlernen duerfen. Wir haben bei einem Freund (Raymond mit Frau und Kindern) von Bassi gewohnt. Tagsueber sind wir durch die Stadt gewandert, in der Nacht waren wir aus in einer Bar. Und der Hoehepunkt war das Sandboarden, denn Raymond hat eine eigene Company dafuer. So sind wir morgens die Duenen heraufgestiegen und ich habe es genossen. Erst einmal theorie, aber da ich ja auch Snowboarden kann war es relative einfach. Also nu rein paar mal die kleine Duene und dann gings auf die Grosse. Neben dem Boarden sind wir auch auf duennen Brettern den Sand herunter gerutscht, mit mehr als 60 km/h… das war der Hammer! Das naechste Mal muss ich aufjedenfall springen…! Der Sand kann zwar heiss sein, aber wenn mal faellt tut es 100% weinger weh wie im Schnee! Und die Aussicht von den Duenen ist einfach gigantisch! Das muesst ihr selber erlebt haben. Neben alledem habe ich auch noch Bassis’s Vater kennengelernt, was interessant war. Ein toller Kerl, ein Mensch fuer sich.
Jetzt bin ich wieder in Windhoek zurueck, aber ich werde ganz bestimmt nochmal nach Usakos und Swakop gehen bevor ich Namibia verlassen muss. Ich lade euch alle herzlich ein Namibia einmal einen Besuch abzustatten… es lohnt sich!
Bis auf ein baldiges wiedersehen
Samstag, 3. Oktober 2009
Samstag, 5. September 2009
ein trauriger Abschied
Es ist kaum zu glauben, aber es ist tatsaechlich vobei. Ein Jahr klignt nach einer halben Ewigkeit und kann dabei doch so kurz sein. Mir ist die Zeit definitive davon geflogen und ploetzlich musste ich schon meine Koffer packen und meine Runde durch ganz Baphumelele machen, um mich zu verabschieden.
Als ich vor einem Jahr am Frankfurter Flughafen in mein Flugzeug nach Suedafrika gestiegen bin hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was dieses wunderbare Land mir gebe kann. Heute kann ich sagen, ich habe ein neues Zuhause gefunden. Natuerlich wird auch Deutschlad immer meine Heimat bleibe, aber Suedafrika ist etwas sehr wertvolles fuer mich geworde, was ich mir nicht mehr aus meinem Leben weg denken kann oder moechte.
Da ist Baphumelele. Ein ganzes Jahr durfte ich in dem Childre’s Home wohnen, arbeiten, ja leben. Die Kinder sind ein unglaubliches Geschenk Gottes. Man kann sich kaum vorstellen, was mache von ihnen erleben mussten, in welchen Verhaeltnissen sie gefunden wurden. Und doch sind sie immer noch zwischen uns, strotzen teilweise vor Energie und Lebensfreude, ihr Laecheln zaubert jedem von uns auch ein Laecheln auf die Lippen. Man kann ihrem Charm nicht entgehen. Sicherlich hatte dieses Jahr in Baphumelele auch seine ermuedenden, schwierigen, nervigen und anstrengenden Seiten und Zeite, doch muss ich feststellen, selbst diese werde ich vermisse. Sie gehoeren einfach dazu, sowie Faden und Nadel zusammen gehoeren, wenn man naehen moechte. Und dann unsere Kleinsten, die Babies… am liebsten wuerde ich sie alle adoptieren oder in meinen Koffer packen. Es ist unglaublich, wie sie alle in diesem Jahr gewachsen sind und sich entwickelt haben. Krabbeln, sitzen, laufen, robben, rollen, greifen, lachen, sprechen und so vieles mehr…
Zu Baphumelele gehoeren natuerlich auch die Carer und das Office, sowie das Bonita, wo ich durch meine Taetigkeit in der Medizin bestimmt die Haelfte des Jahres verbracht habe. All diese Menschen habe ich unglaublich fest ins Herz geschlosse, manche sind zu Freunden geworden… es ist schwer im Augeblick mir ein Leben vorzustellen ohne sie alle. Als ich Deutschland verlassen habe war es fuer mich nicht soooo schwer, weil ich wusste, dass ich wiederkomme. Doch nun habe ich keine Ahnung, wann ich diese Menschen wieder sehen werde. Alles das treibt mir ein bisschen die Traenen in die Augen.
Dann gibt es da noch Crossroads, ein anderes Township, mit Babalwa, Luba, Mama L., Simphiwe, Zukie, Pino und BooBoo… diese Menschen sind mir eie Familie geworden und der Ort ein Zuhause. Dort fuehle ich mich wohl und zufrieden, angekommen.
Um es auszuweiten… Cape Town. Mein erster Eindruck war damals, dass es viel zu europaeisch ist. Ich war froh in einem Township zu wohnen. Und dann lernte ich diese Stadt wirklich kennen mit all ihren Fazetten und ich dachte nur, unglaublich. Schon allein die Lage mit dem Tafelberg und dem Meer ist einzigartig. Dann ist CT nicht nur einfach eine Stadt, sie besteht aus so vielen verschiedenen Teilen, wie District Six, Bookap, Waterfront, Longstreet und und und… einfach eine Stadt zum lieben. Die Aussicht, die man vom Tafelberg, Lionshead oder Signalhill geniessen kann oder wenn man am Abend das Lichtermeer erblickt ist einfach nur traumhaft, einzigartig und unbeschreiblich.
Und dann das ganze Land. Ich kann kaum behaupten ein Drittel davon kennengelernt zu haben, doch schon allein das ist berauschend.
All das soll ich nun hinter mir lassen…
Dieser Gedanke macht mir das Herz schwer. So sehr ich mich auch freue euch alle wieder zu sehen und euch in die Arme zu schliessen, so kann ich mir doch keinen schmerzhafteren Abschied als diesen hier vorstellen und ein Teil von mir wird immer in diesem wunderbaren Land bei diesen unglaublichen Menschen bleiben, Menschen, die ich so sehr lieben gelernt habe.
Ich moechte Danke sagen fuer alles das, was ich lernen und erlebe und beobachten durfte…
Als ich vor einem Jahr am Frankfurter Flughafen in mein Flugzeug nach Suedafrika gestiegen bin hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was dieses wunderbare Land mir gebe kann. Heute kann ich sagen, ich habe ein neues Zuhause gefunden. Natuerlich wird auch Deutschlad immer meine Heimat bleibe, aber Suedafrika ist etwas sehr wertvolles fuer mich geworde, was ich mir nicht mehr aus meinem Leben weg denken kann oder moechte.
Da ist Baphumelele. Ein ganzes Jahr durfte ich in dem Childre’s Home wohnen, arbeiten, ja leben. Die Kinder sind ein unglaubliches Geschenk Gottes. Man kann sich kaum vorstellen, was mache von ihnen erleben mussten, in welchen Verhaeltnissen sie gefunden wurden. Und doch sind sie immer noch zwischen uns, strotzen teilweise vor Energie und Lebensfreude, ihr Laecheln zaubert jedem von uns auch ein Laecheln auf die Lippen. Man kann ihrem Charm nicht entgehen. Sicherlich hatte dieses Jahr in Baphumelele auch seine ermuedenden, schwierigen, nervigen und anstrengenden Seiten und Zeite, doch muss ich feststellen, selbst diese werde ich vermisse. Sie gehoeren einfach dazu, sowie Faden und Nadel zusammen gehoeren, wenn man naehen moechte. Und dann unsere Kleinsten, die Babies… am liebsten wuerde ich sie alle adoptieren oder in meinen Koffer packen. Es ist unglaublich, wie sie alle in diesem Jahr gewachsen sind und sich entwickelt haben. Krabbeln, sitzen, laufen, robben, rollen, greifen, lachen, sprechen und so vieles mehr…
Zu Baphumelele gehoeren natuerlich auch die Carer und das Office, sowie das Bonita, wo ich durch meine Taetigkeit in der Medizin bestimmt die Haelfte des Jahres verbracht habe. All diese Menschen habe ich unglaublich fest ins Herz geschlosse, manche sind zu Freunden geworden… es ist schwer im Augeblick mir ein Leben vorzustellen ohne sie alle. Als ich Deutschland verlassen habe war es fuer mich nicht soooo schwer, weil ich wusste, dass ich wiederkomme. Doch nun habe ich keine Ahnung, wann ich diese Menschen wieder sehen werde. Alles das treibt mir ein bisschen die Traenen in die Augen.
Dann gibt es da noch Crossroads, ein anderes Township, mit Babalwa, Luba, Mama L., Simphiwe, Zukie, Pino und BooBoo… diese Menschen sind mir eie Familie geworden und der Ort ein Zuhause. Dort fuehle ich mich wohl und zufrieden, angekommen.
Um es auszuweiten… Cape Town. Mein erster Eindruck war damals, dass es viel zu europaeisch ist. Ich war froh in einem Township zu wohnen. Und dann lernte ich diese Stadt wirklich kennen mit all ihren Fazetten und ich dachte nur, unglaublich. Schon allein die Lage mit dem Tafelberg und dem Meer ist einzigartig. Dann ist CT nicht nur einfach eine Stadt, sie besteht aus so vielen verschiedenen Teilen, wie District Six, Bookap, Waterfront, Longstreet und und und… einfach eine Stadt zum lieben. Die Aussicht, die man vom Tafelberg, Lionshead oder Signalhill geniessen kann oder wenn man am Abend das Lichtermeer erblickt ist einfach nur traumhaft, einzigartig und unbeschreiblich.
Und dann das ganze Land. Ich kann kaum behaupten ein Drittel davon kennengelernt zu haben, doch schon allein das ist berauschend.
All das soll ich nun hinter mir lassen…
Dieser Gedanke macht mir das Herz schwer. So sehr ich mich auch freue euch alle wieder zu sehen und euch in die Arme zu schliessen, so kann ich mir doch keinen schmerzhafteren Abschied als diesen hier vorstellen und ein Teil von mir wird immer in diesem wunderbaren Land bei diesen unglaublichen Menschen bleiben, Menschen, die ich so sehr lieben gelernt habe.
Ich moechte Danke sagen fuer alles das, was ich lernen und erlebe und beobachten durfte…
Montag, 29. Juni 2009
Cape Point und Cape of Good Hope
Etwa Ende Januar haben wir uns auf ein kleines Abenteuer gemacht. Geplant war es schon eine Weile und nun war die Zeit gekommen, wo es endlich losgehen konnte. Morgens wurde noch schnell alles Nötige gepackt, Brote mussten noch geschmiert werden, Karotten geschält und Äpfel abgewaschen (irgendwie kam mir das alles bekannt vor von frühere Tagen als ich noch regelmäßig in Südtirol Bergsteigen war…) doch dann war auch alles fertig und im Auto. Los ging es Richtung Cape Point zu unserer Übernachtungsstätte 13 km entfernt. Wir waren ein bisschen spät gestartet und so am Eingang eine Stunde zu spät, aber das war nicht ganz so schlimm. Tickets geholt und unsere Rucksäcke abgegeben, die wir nicht brauchen konnten (die wurden mit einem Auto nachgebracht)… dann ging es los, und zwar zu Fuß, nicht wie jeder andere mit dem Auto. Wir haben unsere Autos am Eingang vom Natur Reservat in dem auch Cape Point und Cape of Good Hope ist gelassen und uns zu Fuß auf eine lange Wanderung gemacht. Gestartet sind wir gegen 10.30am. Mit von der Partie waren eigentlich alle (Anil, Jakob, Freddie, Lina, Marie, Allison, Phillip – ein Freund von Anil – und ich) außer Johanna, die leider krank im Bett zu Hause bleiben musste. Ein kleines Stück ging es die Straße entlang, doch sehr bald konnten wir diese verlassen und auf einen kleinen Pfad überlaufen. Dieser Weg führte uns über Stock und Stein, mal hoch und dann wieder runter, aber eigentlich die ganze Zeit direkt am Rand der Klippen über dem Meer entlang. Es war wunderschön, die Landschaft wirklich unglaublich. Wir sind an einem schönen Strand vorbei gekommen, wo wir kurz eine Rast gemacht haben, um zu verschnaufen. Dann sind wir weiter und vor uns sind ein paar richtig schöne Strauße über die Straße gerannt mit ihren hoch erhobenen stolzen Hälsen und Köpfen. Am Anfang hab ich noch gedacht ich könnte auch mit normalen Turnschuhen laufen, es ist ja was für Touristen gewesne, doch dann war ich froh meine Wanderschuhe angezogen gehabt zu haben. Denn es war schon recht holprig, uneben und anstrengend. Der Weg war für 6 Stunden ausgeschildert und wir haben noch großspurig gemeint, das wäre doch nur für die die einen gemütlichen Spanziergang machen, wir brauchen nur 3-4 stunden. Pustekuchen, am Ende waren wir wirklich gute 6 Stunden unterwegs.
Naja gewohnt haben wir in ein paar wunderschönen Hütten hoch oben über dem Meer, mit Blick auf beide Seiten. Plötzlich waren da dann die Affen…. Schnell alle Türen und Fenster zu….leider hatten wir eins vergessen und sie waren schon drinnen, haben Lina´s Rucksack stibitzt und draußen vor dem Fenster angefangen auseinander zu nehmen, doch haben wir sie schnell genug davon verscheucht und nichts war weg. Aber eine Gaudi war es auf jeden Fall. Dann konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. Jonas und ich sind noch ein bisschen höher und auf ein paar Felsen geklettert, während die anderen an der Hütte geblieben sind. Es war alles so unglaublich still, wir waren alleine in der Natur, das war unglaublich. Man konnte den Wind rauschen hören und die Wellen weit unten auf die Felsen schlagen und wenn man die Augen schloss waren da so wunderbar viele Geräusche wie z.B. Grillengezirpe. Wenn man in Khayelitsha wohnt vergisst man manchmal, dass es auch so was noch gibt. Ein kühles Hunters (Cidre) und ein traumhafter Sonnenuntergang, was will man mehr?!
Denn Abend haben wir dann mit einem gemütlichen Braai verbracht – wir hatten Nudelsalat und Fleisch mitgebracht und der Grill war um die Hausecke. Dann noch ein gemütliches Feuerchen, Freddie mit der Gitarre und wir kräftig am Singen und später noch auf einer Matratze unter dem schönsten Sternenhimmel seit langem. Traumhaft!
Und ihr glaubt es kaum, aber ich habe es, trotz aller Anstrengung am Vortag und dem langen bis spät in die Nacht hinein gehenden Abend doch wirklich geschafft um 5am aufzustehen um auch noch den Sonnenaufgang zu genießen. Diesmal ging es zur anderen Aussichtsseite, aber wieder auf Felsen. Irgendwann kam Jonas total verschlafen angerannt, denn er wollte auch noch was mitbekommen… wieder mal eine unglaubliche Stimmung, und so ganz anders wie am Abend. Doch ist es nicht unglaublich wie viel auch das eigene Bewusstsein damit zu tun hat, denn ich weiß ja wann nun Sonnenauf- oder untergang ist und verbinde somit auch eine bestimmte Stimmung damit, mein Körper reagiert ganz anders. Aber es war richtig schön in der Stille dazusitzen und um sich herum alles erwachen zu spüren.
Dann wurde auch schon bald gefrühstückt. Um 9am kamen dann die Leute vom Eingang um unsere überschüssigen Sachen wieder mitzunehmen und wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht zum Cape Point und von dort weiter zum Cape of Good Hope.
Danach ging es wieder nach Hause zurück mit den Autos. Jonas und Freddie waren schon vorgegangen und vom C-o-G-H zum Eingang getrampt, denn eigentlich stand noch auf dem Plan 20 km dorthin zu laufen, doch das hätte einfach nicht hingehauen, weder mit der Zeit noch mit unseren Kräften und Reserven. Zuhause hat auch schon wieder Arbeit in Form des sonntäglichen Pick Ups gerufen…
Naja gewohnt haben wir in ein paar wunderschönen Hütten hoch oben über dem Meer, mit Blick auf beide Seiten. Plötzlich waren da dann die Affen…. Schnell alle Türen und Fenster zu….leider hatten wir eins vergessen und sie waren schon drinnen, haben Lina´s Rucksack stibitzt und draußen vor dem Fenster angefangen auseinander zu nehmen, doch haben wir sie schnell genug davon verscheucht und nichts war weg. Aber eine Gaudi war es auf jeden Fall. Dann konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. Jonas und ich sind noch ein bisschen höher und auf ein paar Felsen geklettert, während die anderen an der Hütte geblieben sind. Es war alles so unglaublich still, wir waren alleine in der Natur, das war unglaublich. Man konnte den Wind rauschen hören und die Wellen weit unten auf die Felsen schlagen und wenn man die Augen schloss waren da so wunderbar viele Geräusche wie z.B. Grillengezirpe. Wenn man in Khayelitsha wohnt vergisst man manchmal, dass es auch so was noch gibt. Ein kühles Hunters (Cidre) und ein traumhafter Sonnenuntergang, was will man mehr?!
Denn Abend haben wir dann mit einem gemütlichen Braai verbracht – wir hatten Nudelsalat und Fleisch mitgebracht und der Grill war um die Hausecke. Dann noch ein gemütliches Feuerchen, Freddie mit der Gitarre und wir kräftig am Singen und später noch auf einer Matratze unter dem schönsten Sternenhimmel seit langem. Traumhaft!
Und ihr glaubt es kaum, aber ich habe es, trotz aller Anstrengung am Vortag und dem langen bis spät in die Nacht hinein gehenden Abend doch wirklich geschafft um 5am aufzustehen um auch noch den Sonnenaufgang zu genießen. Diesmal ging es zur anderen Aussichtsseite, aber wieder auf Felsen. Irgendwann kam Jonas total verschlafen angerannt, denn er wollte auch noch was mitbekommen… wieder mal eine unglaubliche Stimmung, und so ganz anders wie am Abend. Doch ist es nicht unglaublich wie viel auch das eigene Bewusstsein damit zu tun hat, denn ich weiß ja wann nun Sonnenauf- oder untergang ist und verbinde somit auch eine bestimmte Stimmung damit, mein Körper reagiert ganz anders. Aber es war richtig schön in der Stille dazusitzen und um sich herum alles erwachen zu spüren.
Dann wurde auch schon bald gefrühstückt. Um 9am kamen dann die Leute vom Eingang um unsere überschüssigen Sachen wieder mitzunehmen und wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht zum Cape Point und von dort weiter zum Cape of Good Hope.
Danach ging es wieder nach Hause zurück mit den Autos. Jonas und Freddie waren schon vorgegangen und vom C-o-G-H zum Eingang getrampt, denn eigentlich stand noch auf dem Plan 20 km dorthin zu laufen, doch das hätte einfach nicht hingehauen, weder mit der Zeit noch mit unseren Kräften und Reserven. Zuhause hat auch schon wieder Arbeit in Form des sonntäglichen Pick Ups gerufen…
Surfing...
Nun schon seit einer ganzen Weile haben wir die Möglichkeit mit ein paar von unseren Kindern jeden Wochen surfen zu gehen, und dass für umme, also kostenfrei. Entdeckt haben das nicht wir jetztigen volunteers, sondern die Gruppe vor uns. Nach einer Weile, die wir gebraucht haben um uns hier einzuleben haben wir das wieder ins Leben gerufen und es klappt wunderbar. Im Muizenberg gibt es eine Surfschule die heißt Surf Shack und von den jungen Lehrern dort bekommen wir es angeboten. Erst war es jeden Mittwochen, doch jetzt haben wir es auf Donnerstag umgeändert, da Mittwochs nun wieder immer Studenten von der UCT kommen um mit unseren Kids Homeworkgroups zu machen. Also jeden Donnerstag können wir bis zu 10 Kinder nach Muizenberg bringen, sie bekommen einen Wetsuite und das Board gestellt und nach ein paar Aufwärmübungen und Einweisungen, für die die noch nie dabei waren geht es ab ins Wasser. Es sind immer 2 Lehrer dabei um auf die Kinds aufzupassen und ihnen zu helfen. Und letzte Woche habe ich es getan. Nachdem ich ein paar Mal dabei war ohne auch nur irgendwas zu machen blieb mir ja auch nicht viel anderes übrig, sonst hätte ich da ja nicht mehr auftauchen können….und wenn es schon kostenlos ist…. Also haben auch ich mir einen Wetsuite genommen und mich den Übungen und Einweisungen angeschlossen. Zum Glück war auch Allison dabei, so hab ich mich nicht ganz alleine als Anfänger gefühlt – wobei gesagt werden muss das die Kids ja nun auch keine Profis und teilweise auch zum ersten Mal dabei waren, doch als Kind ist es doch was anderes, da stört dich so was gar nicht…
Naja, was soll ich sagen… ich liebe es! Es war fantastisch! Erstmal ist es super komisch aber auch angenehm mit so einem Wetsuite ins Wasser zu gehen – das Wasser hier in Muizenberg ist ultra kalt – denn man spürt nicht viel, naja irgendwie schon aber man hat eben eine Art zweite Haut an die die Kälte abwehrt. Dann muss man ein Gefühl für das Wasser mit dem Board zusammen bekommen, was aber nicht so schwer ist. Ich habe mich am Anfang erstmal ein bisschen treiben und tragen lassen von den Wellen. Aber der liebe Surflehrer wollte mich nicht einfach so da herum treiben lassen sondern forderte mich auf mich auf das Brett zu legen. Er hielt mich fest und in die richtige Richtung. Dann kam auch schon die Welle und er schob mich direkt darein, mit der Aufforderung zu paddeln und zu paddeln. Dann war ich in der Well drinnen und ich sollte aufstehen. Ich dachte immer, man kann bestimmt nicht gleich aufstehen und das wäre doch viel zu schwer und ich könnte das eh nicht… naja und dann stand ich plötzlich, unglaublich, und fuhr mit der Welle Richtung Ufer. Es war ein tolles Gefühl, das könnt ihr euch vorstellen. Vor allem, da ich nie gedacht hätte, dass ich jemals surfen gehen würde. Naja und dann haben wir es natürlich wieder und wieder versucht. Ich habe sehr viel Salzwasser geschluckt und es hat natürlich nicht immer geklappt, aber es war toll. Am Ende war ich wirklich k.o., dass ganze paddeln und aufstehen und ins Wasser fallen und Wasser schlucken ist doch ganz anstrengend. Aber ich war glücklich! Und auch Allison hat es geschafft… es war ein toller Ausflug und hoffentlich nicht das letzte Mal für mich…
Naja, was soll ich sagen… ich liebe es! Es war fantastisch! Erstmal ist es super komisch aber auch angenehm mit so einem Wetsuite ins Wasser zu gehen – das Wasser hier in Muizenberg ist ultra kalt – denn man spürt nicht viel, naja irgendwie schon aber man hat eben eine Art zweite Haut an die die Kälte abwehrt. Dann muss man ein Gefühl für das Wasser mit dem Board zusammen bekommen, was aber nicht so schwer ist. Ich habe mich am Anfang erstmal ein bisschen treiben und tragen lassen von den Wellen. Aber der liebe Surflehrer wollte mich nicht einfach so da herum treiben lassen sondern forderte mich auf mich auf das Brett zu legen. Er hielt mich fest und in die richtige Richtung. Dann kam auch schon die Welle und er schob mich direkt darein, mit der Aufforderung zu paddeln und zu paddeln. Dann war ich in der Well drinnen und ich sollte aufstehen. Ich dachte immer, man kann bestimmt nicht gleich aufstehen und das wäre doch viel zu schwer und ich könnte das eh nicht… naja und dann stand ich plötzlich, unglaublich, und fuhr mit der Welle Richtung Ufer. Es war ein tolles Gefühl, das könnt ihr euch vorstellen. Vor allem, da ich nie gedacht hätte, dass ich jemals surfen gehen würde. Naja und dann haben wir es natürlich wieder und wieder versucht. Ich habe sehr viel Salzwasser geschluckt und es hat natürlich nicht immer geklappt, aber es war toll. Am Ende war ich wirklich k.o., dass ganze paddeln und aufstehen und ins Wasser fallen und Wasser schlucken ist doch ganz anstrengend. Aber ich war glücklich! Und auch Allison hat es geschafft… es war ein toller Ausflug und hoffentlich nicht das letzte Mal für mich…
Swaziland
Die Säulen der Polygamie
"Als König Sobhuza II. im Alter von 83 Jahren verstarb, hinterließ er rund 120 offizielle Frauen. Inoffizielln Schätzungen zufolge geht man allerdings von mehr als der doppelten Anzahl an Frauen und Geliebten aus. Der derzeitige König hat 13 Ehefrauen..."
Lobamba
"Lobamba ist das Herz im Royal Valley - eine Position, die der Ort seit Beginn der Monarchie innehat. Der Royal Embo State Palace wurde von den Briten errichtet, ein gewaltiges Gebäude, denn es musste den gesamten königlichen Clan beherbergen - Sobhuza II. hatte 600 Kinder!..."
So steht es in meinem Reiseführer geschrieben...!
Aber das Land besteht natürlich nicht nur aus solchen Dingen... Es ist tatsächlich in sich ein sehr schönes kleines Königsreich (es reigiert einer der 3 verbliebenen Monarchen in Afrika). Sehr hügelig, hat man meist eine wunderbare Aussicht. Es gibt wirklich wunderbare Kunstmärkte - besonders im Ezulwini Valley sowie im Malkerns Valley -, wo man sich erstens kaum sattsehen, aber auch als armer Bettler heraus kommen kann...
Und neben all diesen wunderbaren Dingen kann man auch noch ein bisschen auf den Spuren der Menschheitsgeschichte wandern. Nachdem wir zwischen Johannesburg und Pretoria das "Cradle of Humankind" besuchen konnten, wo nun wirklich die allerersten Spuren der Menschheit entdeckt wurden, konnten wir in Swaziland die älteste Mine der Welt besichtigen. Dort wurde schon ca. 43 000 vor Christus Eisenerz abgebaut - unglaublich und kaum vorzustellen. Dann kann man auch noch auf dem mit ältesten Boden der Welt wandern und in der zerfallenen Geisterstadt Bulembu die längste Drahtseilbahn der Welt von 20km Länge besichtigen.
Neben all diesen Dingen gibt es ein paar schöne Naturreservate, wo man viele Tiere in freier Wildbahn beobachten kann.
"...Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aus der Kolonialzeit ist das Tragen traditioneller Kleidung in der verwestlichten Mittelschicht wie auch bei Landarbeitern an der Tagesordnung. Es ist nicht ungewöhnlich, einen Mann auf dem Weg zur Arbeit in einer amahiya (traditionelles Swasi-Gewand) zu sehen - in der einen Hand den Speer, in der anderen den Aktenkoffer."
Wir haben leider keinen Mann mit Speer gesehen, aber so einige in traditioneller Kleidung...!
Ein sehr interessantes Land, klein aber oho!
"Als König Sobhuza II. im Alter von 83 Jahren verstarb, hinterließ er rund 120 offizielle Frauen. Inoffizielln Schätzungen zufolge geht man allerdings von mehr als der doppelten Anzahl an Frauen und Geliebten aus. Der derzeitige König hat 13 Ehefrauen..."
Lobamba
"Lobamba ist das Herz im Royal Valley - eine Position, die der Ort seit Beginn der Monarchie innehat. Der Royal Embo State Palace wurde von den Briten errichtet, ein gewaltiges Gebäude, denn es musste den gesamten königlichen Clan beherbergen - Sobhuza II. hatte 600 Kinder!..."
So steht es in meinem Reiseführer geschrieben...!
Aber das Land besteht natürlich nicht nur aus solchen Dingen... Es ist tatsächlich in sich ein sehr schönes kleines Königsreich (es reigiert einer der 3 verbliebenen Monarchen in Afrika). Sehr hügelig, hat man meist eine wunderbare Aussicht. Es gibt wirklich wunderbare Kunstmärkte - besonders im Ezulwini Valley sowie im Malkerns Valley -, wo man sich erstens kaum sattsehen, aber auch als armer Bettler heraus kommen kann...
Und neben all diesen wunderbaren Dingen kann man auch noch ein bisschen auf den Spuren der Menschheitsgeschichte wandern. Nachdem wir zwischen Johannesburg und Pretoria das "Cradle of Humankind" besuchen konnten, wo nun wirklich die allerersten Spuren der Menschheit entdeckt wurden, konnten wir in Swaziland die älteste Mine der Welt besichtigen. Dort wurde schon ca. 43 000 vor Christus Eisenerz abgebaut - unglaublich und kaum vorzustellen. Dann kann man auch noch auf dem mit ältesten Boden der Welt wandern und in der zerfallenen Geisterstadt Bulembu die längste Drahtseilbahn der Welt von 20km Länge besichtigen.
Neben all diesen Dingen gibt es ein paar schöne Naturreservate, wo man viele Tiere in freier Wildbahn beobachten kann.
"...Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aus der Kolonialzeit ist das Tragen traditioneller Kleidung in der verwestlichten Mittelschicht wie auch bei Landarbeitern an der Tagesordnung. Es ist nicht ungewöhnlich, einen Mann auf dem Weg zur Arbeit in einer amahiya (traditionelles Swasi-Gewand) zu sehen - in der einen Hand den Speer, in der anderen den Aktenkoffer."
Wir haben leider keinen Mann mit Speer gesehen, aber so einige in traditioneller Kleidung...!
Ein sehr interessantes Land, klein aber oho!
Ein Garten Eden...
Eine klitzekleine Reise ins Paradies.
Denn der Strand selbst und auch die Stadt Vilankulos ist nicht so berauschend. Also haben wir einen Tagestrip unternommen mit ein paar anderen Menschen aus verschiedenen Backpackern. Morgens um 7am gabs ein kleine Frühstück und dann gings los. Bei einier afrikanischen Mama haben wir uns alle unser Schorchelequipment heraussuchen können (Flossen, Brille, Schnorchel) und dann gings auf ein recht kleines Boot. Nach einer Weile Fahrt (vielleicht 45min. -1std.) kamen wir auf einer der drei Inseln, Bazaruto, an. Dort wurden wir an einem traumhaften weissen Strand aus dem Boot gelassen. Hier konnte sich jeder sonnen, das Wetter genießen oder auch einen Inselspaziergang machen. Wir haben erst ein bisschen die Sonne genossen und dann dei Insel erkundet. Später am morgen sind wir dann noch ein Stückchen in die andere Richtung gelaufen, unser Equipment in der Hand und sind ins Wasser gegangen, was hier unglaublich warm ist! Es gab ein grosses Korallenriff um das wir geschnorchelt sind. Es war das erste Mal, dass ich soetwas gemacht hatte und ich fande es traumhaft. Lauter bunte Fische die es zu beobachten gab, einfach shcön und entspannend!
Dann ging es zurück an den Strand aufs Handtuch und ein bisschen getrocknet. In der Zwischenzeit hatte unsere Bootscrew, dei aus drei Männern bestand, gekocht...auf dem Boot! Es gab leckeren Salat, Reis, frischen Fisch gebraten, Brot, Kartoffeln in einer Tomatensoße und zum Nachtisch ein leckeres Ananasstück. Dazu allerlei kühle Getränke. Es war wunderbar! Dann wurde nochmal so richtig dir Sonne genossen und gegen 3pm ging es zurück auf Boot. Diesmal wurde aber nicht, wie auf der Hinfahrt, der Motor angelassen, sondern das Segel gehisst und zurück gesegelt. Es hat super lange gedauert, das kaum ein Wind geweht hat, aber es war angenehm und ich habe es in vollen Zügen genossen. Am Ende konnten wir sogar den Sonnenuntergang vom Wasser aus beobachten - die Sonne geht hier im Augenblick schon extrem früh unter - was ein toller Abschluss war.
Denn der Strand selbst und auch die Stadt Vilankulos ist nicht so berauschend. Also haben wir einen Tagestrip unternommen mit ein paar anderen Menschen aus verschiedenen Backpackern. Morgens um 7am gabs ein kleine Frühstück und dann gings los. Bei einier afrikanischen Mama haben wir uns alle unser Schorchelequipment heraussuchen können (Flossen, Brille, Schnorchel) und dann gings auf ein recht kleines Boot. Nach einer Weile Fahrt (vielleicht 45min. -1std.) kamen wir auf einer der drei Inseln, Bazaruto, an. Dort wurden wir an einem traumhaften weissen Strand aus dem Boot gelassen. Hier konnte sich jeder sonnen, das Wetter genießen oder auch einen Inselspaziergang machen. Wir haben erst ein bisschen die Sonne genossen und dann dei Insel erkundet. Später am morgen sind wir dann noch ein Stückchen in die andere Richtung gelaufen, unser Equipment in der Hand und sind ins Wasser gegangen, was hier unglaublich warm ist! Es gab ein grosses Korallenriff um das wir geschnorchelt sind. Es war das erste Mal, dass ich soetwas gemacht hatte und ich fande es traumhaft. Lauter bunte Fische die es zu beobachten gab, einfach shcön und entspannend!
Dann ging es zurück an den Strand aufs Handtuch und ein bisschen getrocknet. In der Zwischenzeit hatte unsere Bootscrew, dei aus drei Männern bestand, gekocht...auf dem Boot! Es gab leckeren Salat, Reis, frischen Fisch gebraten, Brot, Kartoffeln in einer Tomatensoße und zum Nachtisch ein leckeres Ananasstück. Dazu allerlei kühle Getränke. Es war wunderbar! Dann wurde nochmal so richtig dir Sonne genossen und gegen 3pm ging es zurück auf Boot. Diesmal wurde aber nicht, wie auf der Hinfahrt, der Motor angelassen, sondern das Segel gehisst und zurück gesegelt. Es hat super lange gedauert, das kaum ein Wind geweht hat, aber es war angenehm und ich habe es in vollen Zügen genossen. Am Ende konnten wir sogar den Sonnenuntergang vom Wasser aus beobachten - die Sonne geht hier im Augenblick schon extrem früh unter - was ein toller Abschluss war.
Mozambique, ein Land voller Potholes...
Ich möchte nicht unbedingt den verbrachten Urlaub in diesem Land ins Detail beschreiben, sondern eher auf die Eindrücke eingehen, die ich dort bekommen habe.
Als Erstes muss ich sagen, wenn man so nach Maputo, also in die Hauptstadt Mozambiques hineinkommt..... ich würde es nicht als den schönsten Urlaubsort bezeichnen, nein, definitiv nicht. Es ist dort unglaublich dreckig, es liegt wirklich überall Müll herum, der Hauptteil der Strassen haben Namen von Kommunisten wie : Mao Tse Tung, Vladimir Lenine, Karl Marx, Albert Luthuli, Eduardo Mondlane und so weiter... es stehen unglaublich viele Häuser im Kommunistenstil herum und so einiges ist heruntergekommen und zerfallen. Doch ich glaube auch man muss einfach etwas Zeit für diese Stadt haben, denn man kann auch einen gewissen Charme nicht verachten. Abends sitzen viele Leute noch draussen und trinken Kaffe, essen Kuchen, es ist so einiges los; aber auch hier darf man wohl die Kriminalität nicht verachten wurde uns gesagt.
Sobald man aber dann aus Maputo heraus ist und in richtung Norden fährt bieten sich einem tausende tolle Bilder.
Es wirkt alles sehr bunt und es wird viel Wert auf traditionelle Kleidung, vor allem bei den Frauen, gelegt. So laufen diese meist mit Tüchern um die Hüfte gebunden herum und tragen ihre Babies, nicht wie in Südafrika, wo sie sie auf dem Rücken haben, meistens auf der Hüfte wie in eine Tragetasche gesetzt in eins der bunten Tücher. Es gibt unheimlich viele interessante Menschen zu beobachten, es gibt im Grossen und Ganzen wirklich eine enorme Menge Menschen, die sich auf den Strassen bewegen. Das scheint ihre Hauptaufgabe zu sein, zu laufen. Wie wir so den Weg nach Tofo entlang gefahren sind - es gibt eigentlich nur eine einzige richtige Strasse durch Mozambique, welche nach oben hin immer schlimmer wird und kaum mehr befahrbar ist durch die Potholes (Löcher in den Strassen...); deshalb sieht man auch hauptsächlich Buckies, Trucks oder Jeeps/Landrover durch die Gegend fahren, da sie auch gut "offroad" fahren können und wohl eine gute Federung für die Löcher besitzen...- konnten wir kaum ein unbewohntes Fleckchen im Dickicht der Bäume entdecken und überall liefen die Menschen. Die meisten haben und brauchen hier kein eigenes Auto, also wird den ganzen Tag gelaufen gelaufen gelaufen, hin und zurück und wo einen die Füsse nur hintragen. Neben den ganzen umherwandernden Menschen gibt es auch eine grosse Menge an Ziegen, die sich durch das Gras fressen...
Mozambique ist ein Land, wo, wie ich den Eindruck hatte, die Menschen noch sehr mit ihren eigenen Händen und der Natur verwurzelt sind. Man fährt an kaum einem Kilometer vorbei ohne zwischcen den Bäumen ein kleines "Dorf", also vielleicht 2-5 Häuser (Grashütten, hier gibt es kaum so etwas wie unsere Shacks/Blechhütten aus Khayelitsha) zu entdecken. Meist gibt es in der Mitte der Ansammlung eine Feuerstelle und man sieht Frauen kochen oder Wäsche machen. Die Kinder wuseln überall herum. Und an der Strasse wird das verkauft, was man eben gemacht hat; ein grosser Teil besteht aus Holzverkauf, getrockneten Palmenblättern und Stöcken für die Grashütten und Dächer und selbstgebranten Ziegeln. Ja, man sieht tatsächlich eine grosse Anzahl an selbstgebauten Brennöfen und der Lehm wird noch mit der Hand bearbeitet und gebrannt, das ist unglaublich. Daneben wird jede Menge andere Dinge angeboten, wie irgendwelche geknackten Nüsse, Unmengen an Obst (was wirklich super lecker und frisch schmeckt und nicht alt und importiert...), man kann aber auch selbstgepresste Säfte, Piri-Piri oder ähnliches kaufen. Verhungern oder verdursten kann man jedenfalls nicht, denn alles ist zu einem Spottpreis zu erhalten.
Es ist unglaublich, was die Frauen für einen extrem beanspruchbaren starken Hals haben müssen, man sieht sie immer mit riesigen Lasten auf dem Kopf herumspatzieren.... (das will ich auch noch unbedingt lernen...wäre bestimmt ein komischer Anblick in Deutschland...).
Was die Autos angeht, neben den vielen Buckies und Trucks die von einem Ort zum anderen fahren, sieht man auch Minibusse - welche sowieso immer so kaputt sind, dass ihnen auch die Löcher im Boden nichts mehr anhaben können...- und vorallem kleinere Transportbusse, mit denen die Menschen von einem Ort zum anderen kommen. Aber neben dem gestopften Innenraum sind sie auch noch immer oben auf dem Dach gnadenlos überladen. Es ist unglaublich, wie sie so noch fahren können. Manchmal liegen sie in solch einer Schräglage, dass ich wirklich Angst bekam, sie würden im nächsten Moment einfach so umkippen. Matratzen, Behälter, Koffer, Verpflegung, ja sogar Menschen kann man auf dem Dach oder auch auf der Ladung überladener Laster entdecken. Das da nicht mal etwas herunterfällt...
Und an jeder Ecke sieht man eine Reifenpanne; was ja nun wirklich kein Wunder ist!
Selbst die Strassenschilder wirken irgendwie schief...
Mozambique ist ein super grünes Land, es gibt sehr viele Bäume und der Höhepunkt ist eindeutig eine bestimmt Region...die um Tofo. Denn dort findet man das Paradies unter Palmen. Überall, so weit das Auge reicht stehen und wachsen Palmen, und so findet man natürlich auch viel Kokosnussverkauf an den Strassen dort. In viele Palmenstämme wurden Kerben eingehauen, so dass die Menschen hinaufklettern können am Stamm um die Kokosnüsse herunter zu holen (das hätte ich auch einmal sehr gerne gemacht...).
So und neben all dem doch schönen im Land gibt es eine ganz bestimmte Sache, die doch sehr stört... die Polizei. Es fällt einem sofort auf, dass es ungemein viele Strassenkontrollen gibt. Und dort erwartet einen nicht einfach ein normaler Streifenwagen mit einem Polizisten in Uniform, nein, denn hier ist es Gang und Gebe seine Kalaschnikov herumzutragen und zur Schau zu stellen. Das sind wohl noch die Nachwirkungen vom Krieg, der ja erst vor nicht all zu langer Zeit sein Ende gefunden hat. Und auch das Verhalten der Polizei ist hier ganz anders (und lässt zu wünschen übrig), wie in den Ländern, in denen ich bisher war. Ich kann nur sagen: korrupt!
Und hierzu möchste ich dann zum Abschluss doch noch eine kleine Geschichte erzählen die uns auf der Reise passiert ist:
Schon auf dem Hinweg von Maputo nach Tofo wurden wir angehalten von einem Polizisten, der nach dem Führerschein noch unbedingt die Versicherungspapiere von dem Auto haben wollte. Es scheint wohl so zu sein, dass man an der Grenze so eine Versicherung abschliessen muss; doch unser Auto war ja geliehen von einer Autofirma und so über diese auch für das Ausland versichert. Doch er hat darauf beharrt und erst nach einigen langen Minuten aufgegeben, nachdem er gemerkt hat, dass wir ihm nichts anderes, als die Papiere die wir hatten, vorweisen konnten und auch sicher nichts zahlen würden.
Dann kam die Rückfahrt (wir sind von Maputo nach Tofo, nach Vilankulos und wieder über Tofo zurück nach Maputo). Es war wirklich etwa 10 km vor Maputo, da wurden wir wieder herausgewunken. Wir waren ja schon vor der Polizei gewarnt worden und viele bestechen diese meist auch gleich beim Führerscheinzeigen mit ein bisschen Geld, aber uns war das irgendwie unangenehm, die Polizei zu bestechen... Hier jedenfalls wollte der Polizist nach dem Führerschein noch die Lizenspapiere sehen. Auf der Scheibe vorne ist ja immer so ein runder Button und davon wollte er die Originalpapiere sehen, doch wir hatten natürlich nur die Kopie, da das Original bei der Verleihfirma lag. Doch das wollte er nicht durchgehen lassen. Er meinte in Südafrika oder wo auch immer hätten sie ja kleine Handcomputer, wo sie es prüfen könnten, aber in Mozambique würde alles noch per Hand gemacht und wir sollten doch bitte dann den Strafzettel zahlen, es wären 1000 Mtn (die in etwa 30 € wären und hier extrem viel ist). Aber woher wir denn überhaupt kämen? Ah aus Südafrika, bzw Deutschland...
"ALSO FÜR TOURISTEN GIBT ES DEN HALBEN PREIS!!!"
Hahahahaha... das ist doch wohl der Witz des Jahrhunderts! Davon abgesehen, dass ein Tourist mit Sicherheit mehr Geld besitzt, als einer der in Mozambique lebt, ist es doch eine absolut lächerliche Aussage, dass es "Touristenrabatt" gibt bei einem Strafzettel! Naja wir hatten aber eben keine 500 Mtn. Also wollte er der Führerschein behalten und warten, bis wir nach Maputo Geld holen gefahren sind... ich habe doch noch 300 Mtn zusammenkratzen können und das hat er dann irgendwie akzeptiert, den Führerschein zurück gegeben und uns zur Vorsicht geraten fürs nächste Mal... das Geld ist natürlich gleich in die eigene Tasche gewandert!
Als Erstes muss ich sagen, wenn man so nach Maputo, also in die Hauptstadt Mozambiques hineinkommt..... ich würde es nicht als den schönsten Urlaubsort bezeichnen, nein, definitiv nicht. Es ist dort unglaublich dreckig, es liegt wirklich überall Müll herum, der Hauptteil der Strassen haben Namen von Kommunisten wie : Mao Tse Tung, Vladimir Lenine, Karl Marx, Albert Luthuli, Eduardo Mondlane und so weiter... es stehen unglaublich viele Häuser im Kommunistenstil herum und so einiges ist heruntergekommen und zerfallen. Doch ich glaube auch man muss einfach etwas Zeit für diese Stadt haben, denn man kann auch einen gewissen Charme nicht verachten. Abends sitzen viele Leute noch draussen und trinken Kaffe, essen Kuchen, es ist so einiges los; aber auch hier darf man wohl die Kriminalität nicht verachten wurde uns gesagt.
Sobald man aber dann aus Maputo heraus ist und in richtung Norden fährt bieten sich einem tausende tolle Bilder.
Es wirkt alles sehr bunt und es wird viel Wert auf traditionelle Kleidung, vor allem bei den Frauen, gelegt. So laufen diese meist mit Tüchern um die Hüfte gebunden herum und tragen ihre Babies, nicht wie in Südafrika, wo sie sie auf dem Rücken haben, meistens auf der Hüfte wie in eine Tragetasche gesetzt in eins der bunten Tücher. Es gibt unheimlich viele interessante Menschen zu beobachten, es gibt im Grossen und Ganzen wirklich eine enorme Menge Menschen, die sich auf den Strassen bewegen. Das scheint ihre Hauptaufgabe zu sein, zu laufen. Wie wir so den Weg nach Tofo entlang gefahren sind - es gibt eigentlich nur eine einzige richtige Strasse durch Mozambique, welche nach oben hin immer schlimmer wird und kaum mehr befahrbar ist durch die Potholes (Löcher in den Strassen...); deshalb sieht man auch hauptsächlich Buckies, Trucks oder Jeeps/Landrover durch die Gegend fahren, da sie auch gut "offroad" fahren können und wohl eine gute Federung für die Löcher besitzen...- konnten wir kaum ein unbewohntes Fleckchen im Dickicht der Bäume entdecken und überall liefen die Menschen. Die meisten haben und brauchen hier kein eigenes Auto, also wird den ganzen Tag gelaufen gelaufen gelaufen, hin und zurück und wo einen die Füsse nur hintragen. Neben den ganzen umherwandernden Menschen gibt es auch eine grosse Menge an Ziegen, die sich durch das Gras fressen...
Mozambique ist ein Land, wo, wie ich den Eindruck hatte, die Menschen noch sehr mit ihren eigenen Händen und der Natur verwurzelt sind. Man fährt an kaum einem Kilometer vorbei ohne zwischcen den Bäumen ein kleines "Dorf", also vielleicht 2-5 Häuser (Grashütten, hier gibt es kaum so etwas wie unsere Shacks/Blechhütten aus Khayelitsha) zu entdecken. Meist gibt es in der Mitte der Ansammlung eine Feuerstelle und man sieht Frauen kochen oder Wäsche machen. Die Kinder wuseln überall herum. Und an der Strasse wird das verkauft, was man eben gemacht hat; ein grosser Teil besteht aus Holzverkauf, getrockneten Palmenblättern und Stöcken für die Grashütten und Dächer und selbstgebranten Ziegeln. Ja, man sieht tatsächlich eine grosse Anzahl an selbstgebauten Brennöfen und der Lehm wird noch mit der Hand bearbeitet und gebrannt, das ist unglaublich. Daneben wird jede Menge andere Dinge angeboten, wie irgendwelche geknackten Nüsse, Unmengen an Obst (was wirklich super lecker und frisch schmeckt und nicht alt und importiert...), man kann aber auch selbstgepresste Säfte, Piri-Piri oder ähnliches kaufen. Verhungern oder verdursten kann man jedenfalls nicht, denn alles ist zu einem Spottpreis zu erhalten.
Es ist unglaublich, was die Frauen für einen extrem beanspruchbaren starken Hals haben müssen, man sieht sie immer mit riesigen Lasten auf dem Kopf herumspatzieren.... (das will ich auch noch unbedingt lernen...wäre bestimmt ein komischer Anblick in Deutschland...).
Was die Autos angeht, neben den vielen Buckies und Trucks die von einem Ort zum anderen fahren, sieht man auch Minibusse - welche sowieso immer so kaputt sind, dass ihnen auch die Löcher im Boden nichts mehr anhaben können...- und vorallem kleinere Transportbusse, mit denen die Menschen von einem Ort zum anderen kommen. Aber neben dem gestopften Innenraum sind sie auch noch immer oben auf dem Dach gnadenlos überladen. Es ist unglaublich, wie sie so noch fahren können. Manchmal liegen sie in solch einer Schräglage, dass ich wirklich Angst bekam, sie würden im nächsten Moment einfach so umkippen. Matratzen, Behälter, Koffer, Verpflegung, ja sogar Menschen kann man auf dem Dach oder auch auf der Ladung überladener Laster entdecken. Das da nicht mal etwas herunterfällt...
Und an jeder Ecke sieht man eine Reifenpanne; was ja nun wirklich kein Wunder ist!
Selbst die Strassenschilder wirken irgendwie schief...
Mozambique ist ein super grünes Land, es gibt sehr viele Bäume und der Höhepunkt ist eindeutig eine bestimmt Region...die um Tofo. Denn dort findet man das Paradies unter Palmen. Überall, so weit das Auge reicht stehen und wachsen Palmen, und so findet man natürlich auch viel Kokosnussverkauf an den Strassen dort. In viele Palmenstämme wurden Kerben eingehauen, so dass die Menschen hinaufklettern können am Stamm um die Kokosnüsse herunter zu holen (das hätte ich auch einmal sehr gerne gemacht...).
So und neben all dem doch schönen im Land gibt es eine ganz bestimmte Sache, die doch sehr stört... die Polizei. Es fällt einem sofort auf, dass es ungemein viele Strassenkontrollen gibt. Und dort erwartet einen nicht einfach ein normaler Streifenwagen mit einem Polizisten in Uniform, nein, denn hier ist es Gang und Gebe seine Kalaschnikov herumzutragen und zur Schau zu stellen. Das sind wohl noch die Nachwirkungen vom Krieg, der ja erst vor nicht all zu langer Zeit sein Ende gefunden hat. Und auch das Verhalten der Polizei ist hier ganz anders (und lässt zu wünschen übrig), wie in den Ländern, in denen ich bisher war. Ich kann nur sagen: korrupt!
Und hierzu möchste ich dann zum Abschluss doch noch eine kleine Geschichte erzählen die uns auf der Reise passiert ist:
Schon auf dem Hinweg von Maputo nach Tofo wurden wir angehalten von einem Polizisten, der nach dem Führerschein noch unbedingt die Versicherungspapiere von dem Auto haben wollte. Es scheint wohl so zu sein, dass man an der Grenze so eine Versicherung abschliessen muss; doch unser Auto war ja geliehen von einer Autofirma und so über diese auch für das Ausland versichert. Doch er hat darauf beharrt und erst nach einigen langen Minuten aufgegeben, nachdem er gemerkt hat, dass wir ihm nichts anderes, als die Papiere die wir hatten, vorweisen konnten und auch sicher nichts zahlen würden.
Dann kam die Rückfahrt (wir sind von Maputo nach Tofo, nach Vilankulos und wieder über Tofo zurück nach Maputo). Es war wirklich etwa 10 km vor Maputo, da wurden wir wieder herausgewunken. Wir waren ja schon vor der Polizei gewarnt worden und viele bestechen diese meist auch gleich beim Führerscheinzeigen mit ein bisschen Geld, aber uns war das irgendwie unangenehm, die Polizei zu bestechen... Hier jedenfalls wollte der Polizist nach dem Führerschein noch die Lizenspapiere sehen. Auf der Scheibe vorne ist ja immer so ein runder Button und davon wollte er die Originalpapiere sehen, doch wir hatten natürlich nur die Kopie, da das Original bei der Verleihfirma lag. Doch das wollte er nicht durchgehen lassen. Er meinte in Südafrika oder wo auch immer hätten sie ja kleine Handcomputer, wo sie es prüfen könnten, aber in Mozambique würde alles noch per Hand gemacht und wir sollten doch bitte dann den Strafzettel zahlen, es wären 1000 Mtn (die in etwa 30 € wären und hier extrem viel ist). Aber woher wir denn überhaupt kämen? Ah aus Südafrika, bzw Deutschland...
"ALSO FÜR TOURISTEN GIBT ES DEN HALBEN PREIS!!!"
Hahahahaha... das ist doch wohl der Witz des Jahrhunderts! Davon abgesehen, dass ein Tourist mit Sicherheit mehr Geld besitzt, als einer der in Mozambique lebt, ist es doch eine absolut lächerliche Aussage, dass es "Touristenrabatt" gibt bei einem Strafzettel! Naja wir hatten aber eben keine 500 Mtn. Also wollte er der Führerschein behalten und warten, bis wir nach Maputo Geld holen gefahren sind... ich habe doch noch 300 Mtn zusammenkratzen können und das hat er dann irgendwie akzeptiert, den Führerschein zurück gegeben und uns zur Vorsicht geraten fürs nächste Mal... das Geld ist natürlich gleich in die eigene Tasche gewandert!
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