Am Wochenende (06.09.08) war ich das erste Mal so richtig in Cape Town – ich war zwar auch das Wochenende davor, aber da hab ich/haben wir nur das Kino besucht.
Wie war mein erster Eindruck?
Es wirkt kaum anders wie die Städte, die ich schon kenne, abgesehen von den Palmen, die in Massen in der Stadt und überall an den Strassen zu erblicken sind. Daran kann man sehen, dass man nicht zu Hause, sondern auf einem anderen Erdteil ist. Ansonsten war der Teil, den ich nun zu sehen bekommen habe, sehr europäisch. Wir haben in einem Backpacker geschlafen, was hier so der übliche Platz zum Nächtigen ist. Dort haben wir uns als Erstes etwas zum Abendessen gemacht – es gibt in den Backpackers eine Gemeinschaftsküche, in der jeder sich selbst etwas zu essen machen kann - und dann gemütlich auf dem Balkon gesessen. Vor 23:00 Uhr braucht man eigentlich gar nicht auf die Straße zu gehen, denn erst um diese Uhrzeit fängt die Stadt ein bisschen an zu leben. Also haben wir uns auch erst so „spät“ auf den Weg gemacht. Aber wir hatten es nicht weit, da wir nur vor unsere Tür treten mussten und gleich im Geschehen waren – die meisten Backpacker sind auf der Long Street zu finden, der „Partymeile“.
Die erste Begegnung die ich auf der Straße hatte war ein männlicher Prostituierter :-), der sich uns "angeboten" hat. Wir sind die Long Street einmal hochgelaufen, dann wieder runter und in eine Cocktailbar, der Che Bar. Hier wurden uns verschiedene Cocktails gemixt, je nachdem welche Geschmacksrichtung wir bevorzugten. Es wurde geschüttelt, gedreht und gekippt, das war schon sehr gekonnt. Wir konnten gemütlich draußen auf dem Gehweg sitzen, so hat man nichts vom Leben verpasst. Nach dem Cocktail sind Marie und ich ein bisschen neben den Leuten hergelaufen (eigentlich nur um sie ein wenig zu veraeppeln) und haben dadurch ein nettes Mädchen kennen gelernt – vielleicht unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit?! Dann sind wir weiter gezogen, erst in einen Club, der sich als Billardhalle mit minimaler Tanzfläche am Rand herausgestellt hat und dann in einen Club, der zwar sehr klein aber doch nett war. Hier ging die Post ab. Er bestand eigentlich nur aus einem länglichen Raum, in dem die Bar war, nach hinten ging es in einen winzigen Hof und im Innenraum konnte man ein paar Stufen hinauf auf eine Art Empore steigen, wo man – was wir auch später in Anspruch genommen haben – gemütlich Shisha rauchen konnte. Unten wurde gelacht, getanzt, gedreht, getrunken und vieles mehr.
Eine Borewors durfte natürlich auch nicht fehlen an solch einem Tag!
Irgendwann ging es dann wieder zurück in den Backpacker; wo wir auch noch ein Weilchen auf dem Balkon saßen, bevor wir uns in unsere Kammern schlichen, die wir mit unterschiedlich vielen Menschen geteilt haben.
Am nächsten Morgen haben wir uns auf den langen Marsch zu dem leckeren Frühstückslokal BUZZ gemacht – etwa 20 min. Fußmarsch die Long Street entlang und weiter. Vor 10:00 Uhr gibt es die normale Frühstückskarte zum halben Preis. Es war sehr lecker!!! Einen guten Smoothie und dazu ein Wrapper!
Jetzt haben wir uns ein bisschen Cape Town angeschaut. Ein bisschen in die Geschäfte reingeguckt, die auch Sonntags offen hatten, an einem Drehort vorbeigelaufen, und dann zur Waterfront. Hier wurden wir später auch wieder eingesammelt und nach Khayelitsha zurück gebracht.
Das war meine erste richtige Cape Town Erfahrung!
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2 Kommentare:
ja hmmmm man glaubt es kaum aber es ist zum großen Teil schon preiswerter^^
Der Eintritt in die Clubs is schon sehr billig, so 10 Rand (= 1 Euro)
Auch das Trinken is recht billig!!!
Hier im Township is es natürlich noch mal vieeeellll billiger! Wir waren heute Obst kaufen ( 14 Äpfel, 20 Clementinen und 4 Bananen) und es hat so 15 Rand gekostet, also 1,50 Euro
Das is schon ganz cool!!!!
Hallöchen!
Witzig! Habe heute mit Deinem Bruder telefoniert, um erste Termine mit ihm abzustimmen und da bringt mir parallel Mehdi Deine Postkarte zum lesen :-) Es ist echt spannend, Deine Erlebnisse zu verfolgen und ich werde mich noch des öfteren auf dieser Seite blicken lassen, um zu sehen, wie es Dir so geht.
Ganz liebe Grüße aus der SAP ARENA
Judith
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